Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402707
DAS BUCH DER MAI 
IN PRAG. 
ERZECHE 
73 
nestydate, mluweni oplzla z uost gich newychazeyte; to drziano 
bud pod pansku kazni.  
Item chczeme, aby czeled nassie u wersstatich neprchliwy 
a nereptawi ani swarlikwy byli; pakliby gim czoz sskodneho bylo, 
tehdy rzieczij powolnu a wuoli dobre o to s mistrem rozmluw 
a mistr geho gemu to opraw, acz muoz. T0 drziano bud pod 
pansku kazni.  
Item ziadny towariss u wersstatie, mistra sweho zbrani 
neseday ani dielay, tez pod pansku kazni. 
to drziano 
Item ktery by towariss ocl mistra sweho z wersstatu swe- 
wolnie wstal, bez opowiedienie mistra sweho, takowy pansku 
kazen trp a pokuty X grossuow poloz bez milosti; pakliby gey 
w tom ktery mistr ffedrowal, w pokutu mistrsku a kazen pansku 
upadnuti ma. 
Item gestli zie by rnistr towarisse sweho f z. neslussnych 
wieczij trestal a on toho oprawiti nechtiel, mistr geho to na 
czech znes a on 0d mistruow ten towariss pansku kazen trp y 
Flüche, schamlose Reden und 
schlüpfen; das werde gehalten 
Zoten nicht seinem 
unter Herrenstrafe. 
Munde 
61'111- 
ltem wir wollen, dass unser Gesinde in den Werkstätten 
nicht sich übereilend und ohrenbläserisch oder zanksüchtig sei; 
würde ihm etwas schädlich sein, dann spreche es davon mit ge- 
fälliger Rede und gutem Willen mit dem Meister und der 
Meister verbessere ihm das, wofern er kann. Das werde ge- 
halten unter Herrenstrafe. 
Item 
kein 
Geselle 
soll 
der 
Werkstätte 
seines 
Meisters 
bewaffnet 
sitzen 
oder 
arbeiten , 
gleichfallä 
UDTCF 
Herrenstrafe. 
Item 
welcher 
Geselle 
VOH 
seinem 
Meister 
3115 
der 
Werk- 
Stätte mutwillig sich entfernt, ohne Erklärung bei seinem 
Meister, ein solcher erleide die Herrenstrafe und erlege eine 
Strafe von 10 Groschen ohne Gnade; würde ihn ein Meister 
darin fördern wollen, so soll er in die Meisterstrafe und 
Herrenbusse verfallen. 
Item wofern ein Meister seinen Gesellen wegen ungebühr- 
licher Dinge straft und der das nicht bessern will, so bringe 
das sein Meister vor die Zeche und er, dieser Geselle, erleide
        

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