Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402696
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DAS BUCH DER MALERZECHE IN PRAG. 
sstatu ssli aneb przissli. A protoz gestli zie by kto z rnistruow 
aneb 2128 towarissuow neb ktokoli z czeledy nassij gyny z 
tiechto giz prawenych cztirz kusuow geho se dopustil, aby 
nayhodnym swiedomym prowedeno bylo, nayprw pansku kazen 
trp a pokutu mistrsku bez milosti poloz. 
Dale gestli zie by se mistr kteryz s towarissem swym 
rzieczij potekl, toho towarisse ziadny mistr zgewnief ani taynie 
prziechowati srnieg, dokudyz by o to przie mistry miesta ne- 
mel,129 a yakz ge mistrzij rozdiele, na tom prziestano bud. 
Item gestli zie by mistr towarisse sweho na dielo zalozil, 
ten towariss gemu toho pocztiwie ocldielay; pakliby toho swe- 
wolnie ucziniti nechtiel, takowy pansku kazen trp dwiö nedieli 
a potom, czoz ge mu z czechu rozkazano bude, to podstup, 
leczby mistr proti niemu wynen bylanebo natisky miel, tehdy nicz. 
Item dale chczeme, aby 0d czeledi nassij u wersstatich 
gsucz cztnostnie a mrawnie se mieli a zwlasstie lanie zla, rzieczij 
 
selber von diesem weg und gingen oder kämen in die Werk- 
stätte eines anderen. Würde daher irgendwer von den Meistern 
oder den Gesellen oder wer immer von unserem sonstigem Ge- 
sinde sich etwas aus diesen schon benannten vier Stücken zu 
Schulden kommen lassen, so soll mit rechter Zeugenschaft es 
dargethan werden und leide er zuerst die Herrenbusse und er- 
lege dann Ohne Gnade die Meisterstrafe.  
Würde ferner ein Meister mit seinem Gesellen in einen 
Wortstreit geraten, so darf diesem Gesellen kein Meister offen 
oder geheim Unterstand geben, so lange nicht die Meister der 
Stadt um diesen Streit wissen, und wie sie die Meister scheiden, 
dabei soll es sein Bewenden haben.  
Itern 
wofern 
ein 
Meister 
seinen 
Gesellen 
einer 
Arbeit 
bestellt, so soll der Geselle die ihm ehrlich vollführen; wenn 
er jedoch das eigenwillig nicht thun will, so trage ein solcher 
die Herrenstrafe zwei Wochen und darnach untervverfe er sich 
dem, was ihm von der Zeche befohlen wird, es sei denn, dass 
der Meister gegen ihn sträflich ist oder ihn drangsaliren will, 
dann nichts (von einer Strafe). 
ltem wir wollen weiters, dass unser Gesinde in den Werk- 
stätten sich ehrbar und sittsam verhalte und insbesondere böse
        

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