Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402666
DAS 
BUCH 
DER MALERZECHE IN PRAG. 
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rovvanie y swolenie kniha praw przedkxxow nassich nahledli, 
aby ti, genz [w swornosti bratrstwa a czechu nassieho wiernie 
praczugi, bez obtiezenie smysluow swych w rzadich a swobo- 
clach gich postatniegi a uziteczniegi stati mohli. Y protoz po- 
niewadz ta gednota a bratrstwo bez lasky stati nemuoz, neb 
mezij wssiemi cztnostmi ginymi laska obdrzuge prwni misto, 
tehdy bez ni ginych cztnosri nenie bez pecz ny poczatek, neb 
W ni gynych cztnosti gest gistota 2211026113, y chczme nayprwe 
0d lasky pocziti tak to, aby wsseczky Wyny, puotky y ruoz- 
nicze, giz Llcziniene tayne anebo zgewne, z srdczij nassych po- 
minuty a propusstieny byly, abychom tato swolenie porzad 
polozena wolij dobru, srdczij, prawim umyslem '26 f gednati a 
puosobiti mohli. T0 drziano bud pod pokutu mistrsku a kazni 
pansku. 
Itern dale swolugeme a chczme, bud rnalerz aneb sklenarz, 
towarist neb ktoz koli gyny, ktoz nenie do czechu nassieho za 
mistra prziyat, nesmluwal ani uwazowati se srniel zgewnie ani 
 
Heissig unsere Freiheiten, Verleihungen und Beschlüsse des 
Rechtsbuches unserer Vorfahren nachgesehen, damit die, welche 
in Eintracht mit unserer Bruderschaft und Zeche treu arbeiten, 
ohne Beschwerung des Sinnes in ihren Satzungen und Frei- 
heiten um so fester und nützlicher verharren können. Und 
darum, weil dieser Verein und Bruderschaft ohne Liebe nicht 
bestehen kann, denn unter allen anderen Tugenden nimmt die 
Liebe die erste Stelle ein, gibt es dann ohne sie keinen zuver- 
lässigen Beginn anderer Tugenden, ist in ihr die Sicherheit an- 
derer Tugenden begründet, wollen wir auch zuerst von der 
Liebe beginnen, aßo nämlich, dass alle Schuld, Streitigkeiten 
und Zwistigkeiten, welche geheim und offen geschehen, aus un- 
seren Herzen verscheucht und entlassen seien, auf dass wir 
diese mittelst Beschluss festgesetzte Ordnung rnit gutem Willen 
und Herzen und mit rechter Gesinnung einhalten und ausführen 
können. Das werde gehalten unter Meisterstrafe und Herren- 
busse. 127 
Item beschliessen und wollen wir weiters, dass niemand, 
er sei Maler oder Glaser, Geselle oder wer anderer immer, 
welcher in unsere Zeche nicht als Meisterßaufgenommen ist,
        

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