Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402659
DAS BUCH DER MALERZECHE IN PRAG. 
a wymluwy wsseliyake nema przigatm byti ani takowy ma 
mezy nami ffedrowan byti, a to pod pokutu mistrsku. Take 
czocz wiecze ma ucziniti przi okazowani sweho rzemesla, to 
czoz okazuge ten mistr sweho rzemesla mistrowstwem, tu ma 
toho nechati, aczby przigat byl z obeho rzeinesla malerzskeho 
neb sklennarzskeho. Pakli chcze wzieti, XV grossow dati ma. 
Actum in praesentia Zigismundi pictoris et Thomasskonis 
vitreatoris tunc seniorum existentium, anno dornini CCCCOLXIXO. 
Mymä czechrnistrzij a obeczni mistrzij rziemesla malerz- 
skeho a sklenarzskeho gednoty spoleczni a krozmnozienie swor- 
nosti a bratrstwa czechu nassieho rozssalfnym umyslem peczij 
magicze, powinny gsrne, aby swolenych wieczij pamiet promie- 
nienie czassuow nepominula a nezahynula, ale pamieti zapisuow 
nassich dele a pewniegi twrzeny byly, rozssafnu a zdrawu ro- 
zumnosti k tomu gsme se snazili, aby ta gednota a bratrstwo 
spoleczne neumenssieno ale przimnozieno bylo. A k tomu za- 
chowanie nas wssieczky wedlo, pilnie gsme swe swobody, obda- 
 
ohne Widerspruch und jedwede Ausrede nicht aufgenommen 
oder bei uns gefördert werden, und das unter Meisterstrafe. 
Auch das, was er an Dingen zu thun hat bei Darthuung seines 
Handwerks, was der Meister als Meisterstück seines Handwerks 
zeigt, soll er da lassen, bis er in beide Handwerke der Maler 
und Glaser aufgenommen ist. Wofern er die Wegname will, 
soll er 15 Groschen geben. Gehandelt in Gegenwart Sigmund's 
des Malersm und Thomas" des Glasersm dermalen der Aelte- 
sten, im Jahre des Herrn 14.69. 
Wir Zechmeister und gemeine Meister der Maler- und 
Glaserzeche gemeinschaftlicher Vereinigung und für Vermehrung 
der Eintracht und Bruderschaft unserer Zeche mit rechtschaüe- 
nem Sinne Sorge tragend fühlen uns verpflichtet (vorzukehren), 
dass die Erinnerung an die beschlossenen Dinge im Laufe der 
Zeit nicht schwinde und zu Grunde gehe, sondern dass die 
Erinnerung an unsere Aufzeichnungen länger und fester in 
Kraft sich erhalte, und haben uns daher mit rechtschaffenem 
und gesundem Verstande bemüht, dass solcher Bund und ge- 
meinsame Bruderschaft nicht gemindert, sondern gernehrt werde. 
Und hat uns alle zu dem Verhalten geführt, dass wir nämlich
        

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