Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402629
DAS BUCH DER MALERZECHE IN PRAG. 
towarzissi mluwili gsu niekterzi mistrzi starssij, aby toho ne- 
czynili proti mistrom a proti prawom: gedni rzeksse toho neczy- 
niti, proto gsu wzdy ssly na to dielo na ten hrad. Ale geden 
z nich z hrdosti a z swe wuole zpurne nechtiel gest W tom 
poslechnuti tiech mistruow, kterziz su s nim mluwili, ale rzekl 
gest: „By sie wiecze miely mistrzy na mie hniewati, to chczy 
dielo dielati." Y swolili su sie mistrzy y towarzissie obu miest 
Prazskych gednostaynie, aby zadny z tiech towarzissuow, 
kterziz tu na Busstowsy dielagij anebo kteryzby k tomu czo 
podobneho uczynil, buclto ze by na twrzy neb na klassterzie 
neb we wssy kostely malowal neb skla "'11 dielal, takowy to- 
warziss aby nebyl zde w tiechto miestech 0d zadneho mistra 
w swem werkstatie chowan; a kteryzby mistr toho neb tako- 
weho towarzissie chowal, aby tomu mistru towarzissie y uczedl- 
niczy byli staweni a zdwizeni, a zadny z towa-[rzissuow aby 
u nieho nedielal. Take y toto gest swoleno: kdezbykoli zwie- 
dieli takoweho towarzissie, ani kde u ktereho mistra diela w 
teto zemi w kteremzkoli miestic, ma z wuolc gednostayne mi- 
 
dass sie das gegen die Meister thun und gegen die Rechte! 
sagten einige das nicht zu thun, gingen aber desswegen doch 
immer auf Arbeit in die Burg. Allein einer von ihnen wollte 
nicht aus Stolz und aus trutzhaftem Willen hierin den Meistern 
gehorchen, welche mit ihm sprachen, sondern sagte: „Um dass 
sich die Meister noch mehr über mich ärgern müssen, will ich 
diese Arbeit machen." Und es haben sich nun die Meister und 
die Gesellen der beiden Prager Städte geeinigt, dass keiner 
von diesen Gesellen, Welche da in Bus chtiehrad 110 arbeiten oder 
welcher dem Aehnliches thun würde, sei es, dass er in einer 
Feste oder in einem Kloster oder in allen Kirchen malen oder 
Glas machen würde, dass also kein solcher Geselle hier in 
diesen Städten von keinem Meister in seiner Werkstätte auf- 
genommen werde; und welcher Meister diesen oder einen der- 
gleichen Gesellen beherbergen würde, dem Meister sollen die 
Gesellen und Lehrjungen sistirt und weggenommen werden, und 
keiner von den Gesellen soll bei ihm arbeiten. Und auch das 
ist beschlossen worden: Wann immer einen solchen Gesellen 
man 
auskundschaftelm 
Würde 
oder 
WO 
und 
bei welchem Meister 
lenschriflcn f. 
Quel 
Kunslgesch. 
XIII.
        

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