Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402598
DAS BUCH DER MALERZECHE IN PRAG. 
byti, pod pukutu mistrsku 30. A ta smluwa stala sie za czech- 
mistruow tiechto, za Prokopa rnalerze a Sstiepanka zetie 
malerzina, f a przi tom su gyni byli mistrzi, mistr Ssymon 
0d Modre Ruoze, mistr Mikulass Slowak, mistr Jacob 
Peczka, Mikulass z Kurzimie, Hanussek Brozek, Symon 
sklenarz, Waniek Sskrzeth, a Zygmund Ypox sklenarz, 
gen; sie wssichni spolcczni a gednostaynie swolily a konecznie 
zuostalym. 
Takeg? chczme, aby kazdy ten, ktozby chtiel sie mistrem 
posaditi, ukazal kus loketni dobrze malowany, aneb dobrze 
rzezany, aneb dobrze ode skla udielany, aby rnistrzi, kterziz w 
tu dobu budu, pochwalili podle obyczege zachowanie starich 
mistrow, a ten kus ma W czechu zuostati, a ginak mistrzi 
zadneho neprzigmu. 
DiSPOSiIiSW autem omnibus, quae magistros concernunt, 
vidcbatur eis, ut et socii convocarentur. Et sic ex consensu 
omnium magistrorum convocati sunt omnes socii, qui tunc tem- 
poris fuerunt in artificio, et antepositis omnibus, quae socios 
concernunt, quornoclo socii se erga suos magistros et magistri 
erga suos socios se habere debeant, tali modo Llnanitllitel" ma- 
gistri et socii decreverunt et unaminem consensum ad omnia, 
quae infra sunt, dederunt, quae infra dicentur. 
Stande unter diesen Zechmeistern, Prokop dem Malersl und 
Stephan dem Eidam des Malersw, und sind dabei gewesen 
andere Meister, Meister Simon von der blauen Rosess, 
Meister Nicolaus Slowakßi, Meister Jakob PeEka35, Nico- 
laus von Kaufimsß, Hanusch Broäekw, Simon der 
Glaserss, Waniek Skrethsi) und Sigmund Ypox der Glaserß", 
welche alle gemeinsam und einstimmig übereingekommen sind 
und es endgiltig festgesetzt haben. 
Wir wollen auch, dass ein jeder, welcher sich als Meister 
niedersetzen will, vorzeige ein ellenlanges Stück gut gemalt, 
oder ein Stück gut geschnitzt, oder ein Stück gut von Glas 
gemacht, damit die Meister, welche zu der Zeit sein werden, 
es beloben mögen gemäss bewahrtem Brauch der alten Meister, 
und das Stück hat in der Zeche zu verbleiben, und anders 
nemen die Meister keinen an.
        

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