Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402573
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DAS BUCH 
DER NIALERZECHE IN PRAG. 
haniel mistri, budto ku panorn neboli k komuz koli, takowy z 
swoleni wsscch mistruow ma bez rzeczi YZGITICSIIJ prazden byti. 
Itcm anno domini M" CCCCO XLII" ante diem circum- 
cisionis die dominico" omnes magistri assensumm dederunt, 
quando magistri seniores dirigerent pro aliquo ex commuuitaite 
pro bono comrnuni, et ipse causa legittinla non obstantc venire 
recusaret, extunc pro poena unum grossurn deponcrc non re- 
cuset irremisibiliter. 
Leta 74 0d narozenie syna bozieho tisiczieho cztyrsteho 
paddessateho cztwrteho ten cztwrtek na hod slawny tiela bozieho 
stalo sie gcst spoleczne a gednostayne swolenie wssech mistruow 
spolecznie rzemesla nasseho ta-kowc. Gestly ze by buduczie 
czasy ktery rzemesla nasseho, budto mistr ncb towarziss, host 
neb domaczi, nemage prawa ani czechu mezy nami, y zadal 
mezy nami czechu a bratrstwa nasseho, takowy zaclny aby gynak 
nebyl przygiman do czechu nasseho, lecz by prwe to podstu- 
pil, czozm lystowe nassi a prawa staroclawnie zachowana 
swiedczie a okazugi. Take znameluitie toto mezy scbu wazili 
sme gednostaynie, ktcrak luoni ke czty f kralowie milostikrale 
nasseho milostiweho a take ke czty nassemu rzemeslu uczi- 
nily srne weliky naklad na koruhew, a na perkytle, a na 
 
Im Jahre von der Geburt des Sohnes Gottes tausend 
vierhundert vierundfünfzig Donnerstags am glorreichen Feste 
des Frohnleichnams" ist ein allgemeiner und einstimmiger Be- 
schluss unserer gesarnmten Zeche zu Stande gekommen fol- 
gendermassen: Wofern in künftigen Zeiten irgendwer von un- 
serem Handwerk, sei es ein Meister oder Geselle, ein Gast 
oder Einheimischer, Welcher keine Rechte oder Zeche unter 
uns hat, unter uns nach unserer Zeche und Bruderschaft Ver- 
langen trägt, so solle ein solcher nicht anders in unsere Zeche 
aufgenommen werden, es sei denn, dass er sich vorher dem 
unterworfen, was unsere Urkunden und von altersher erhal- 
tenen Rechte bezeugen und darthun. Wir haben namentlich 
auch das einhellig unter uns betrachtet, wasmassen wir im 
vorigen Jahre" zu Ehren königlicher Gnaden unseres gnädigen 
Königs und auch unserer Zunft zu Ehren eine grosse Auslage 
gemacht haben auf eine Fahne, und auf Bergkappenß, und
        

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