Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402569
DAS BUCH DER MALERZECHE lN PRAG. 
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gednostaynie znamenagicze zapomenutie swych praw, swobod 
a obdarowani zadost mieli, aby swa prawa, swobody a obdaro- 
wanie slysseli a wiedieli, przitom take peözimagicze 61, aby ta 
prawa, swobody y obdarowanie wssietecznie a swewolnie 0d 
gednoho kaädeho z nas wynasseny nebyli, k zlehäzeniß? uäzi- 
nili su mezy sebu. Slib tento . .  . . 
Item 63 anno domini millesimo CCCCO XXXVIIIO in die 
sancti Wenceslai martiris 64 convenerunt omnes magistri artis 
pictoriae, et ibi unanimiter et una voluntate assensum dede- 
runt, ut quilibet rnagistrorum in quatuor temporibusös quater 
per annum unusquisque unum grossum acl {iscum eiusdem arti- 
Hcii dare teneretur pro reformatione eiusdem artiiicii, nullo 
recusante. Quaeßß consuetudo aput antiquos rnagistros inviola- 
biliter tenebatur, et magistri hanc consuetudinem parvipendere 
nolentes unanimiter confirmaverunt, magistris senioribus eiusdem 
artificii tunc temporis existentibus Procopio Kunczonis67 et 
Nicolao Slowakßß, in domo Angeli apotecarii in acie in 
Platea aurifabrorum contra Rubeos carponesüß. Sub70 
poena magistrorum XV grossorum. 
Anno" XLIO na tomto su sie niistrzi rzemesla malerz- 
skeho swolili gednostayniei Nayprwe ktoz by sie wytrhl z mi- 
struow, a chtiel by sam swewolnie byti proti swoleni Tadnemu 
a spolecznernu mistrskemu, y utekl by sie a zalowal neboli 
 
und alle gemeinen Meister das Vergessen ihrer Rechte, Frei- 
heiten und Privilegien bemerkend, Verlangen trugen, dass 
sie ihre Rechte, Freiheiten und Privilegien höreten und sähen, 
dabei auch achtend, dass diese Rechte, Freiheiten und Privi- 
legien nicht von einem jeden von uns verwegen und übermüthig 
ausgeschwatzt würden und dass man nichts zur Herabsetzung 
unter sich thäte. Dieses Gelöbniss . .  .  
Im Jahre 144i haben sich die Meister der Malerzeche ein- 
müthig dahin vertragen: Erstlich wer von den Meistern sich 
lossagen würde und allein eigenwillig sich gegen einen ord- 
nungsmässigen und gemeinsamen Meisterbeschluss stellen wollte, 
auch wegliefe und Klage führete oder schmähete die Meister, sei 
es zu den Herren oder wem immer, ein solcher habe mit Be- 
schluss aller Meister ohne Rede der Zeche ledig zu sein.
        

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