Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402537
DAS BUCH DER MAI 
JZRZEC HE IN PRAG. 
bis er auf ein vierdung kümt. Und gibt er nicht den vier- 
dung, wen in der bruder meistir mant, er gibt im selber ur- 
laub aus der czech. Und Wirt im in der vrist der czech not, 
man leicht ims nicht, den er hab es allissamt verricht. 
Undn welln auch, das keiner under den drein, di di 
slussel tragin, versaumen schol, wen man si habin muss, so 
daz man di pfening versliesin schol; versaumt ir einir übir daz, 
er gibt ein halbin grossin czu puss. 
Und vert der brüder einir aus der stat, an Wellchin f sachin 
daz sei, der schol gebin, was er versaumt hat, wen er Widir 
kümt. 
Und 23 ist daz, daz ein meistir ein tochtir hat, gibt er 
si einem man, der der czech nicht enhat, pitittll er um di 
czech in iars frist, man schol ims nicht versagin, also, daz er 
gebin schol sechs pfunt Wachs; wen man, [im di czech gibt, so 
schol er gebin czwai pfunt, und darnach ubir vierczehin tag 
czwa pfunt, und awer übir vierzehn tag czwai; gibt er eins 
nicht, so ist daz ander verlarn. Und er schol recht habin als 
ein ander meistir. 
Und ist, daz eins meistirs sun di czech wil han, [der 
schol gebin vier pfunt Wachs alczu hant. 
Istiä daz, daz sich czwen meistir czuredenw mit einnan- 
der in der czech, und wiert es den meistirn in di hende ge- 
geben, und welln si den nicht volgin, wi es di meistir machin, 
und welln ia krigen, di gebin im selber urlaub aus der czech. 
Ist27 daz sich ein knecht mit seinem meistir czuredt, und 
stet auf und wil nicht arbeitin, den selben knecht schol kein 
rneistir hi nicht haldin; helt in imtß mit wissen darubir, der 
schol ein vierdung geben czu puss. 
Der meistir und der knecht?!) schullns dem brudir meistir 
und den vierng" vuerlegen, wie es [denn di machin, also schol 
es sein. Volgt der rneistir nicht, den knecht mag halden, wer 
do wil; volgit der knecht nichtm, den schol kein meistir fuer- 
bas haldin. 
Daz tuch und di kerczin schol man nimant leihen den 
eins brudirs teglich gesind; und ist es nicht sein tegleich gesind 
an allin diflgel] f adir sein almusner adir almusnerinm, nimt 
ers darübir, er gibt ein vierclunk czu puss.
        

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