Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402037
EINLEITUNG. 
gesammte Sprachcigenheiten darzulegen, was am besten durch 
Zurückführung auf die rein rnittelhochdeutschen Formen ge- 
schieht.  
daz 
Von 
halbz 
den lÄurzen Vocalen des mhd. ist a meist geblieben: 
andern usf.; doch erscheint auch mitteldeutsches e: 
echt 2 
(neben 
(die Ziffer 
sand), wen 
bezeichnet die Seitenzahl der 
22; und selbst o: sporn 26. 
send 
e bleibt meist: abhendig 5 nemen 11 usf.; es tritt idafür 
ein im Formwort iz I2 und nach mcl. Weise in den Endungs- 
silben: allin gotis heiligin 2, gebyn 3 usf. (neben e: einem z, 
abent 3 usf. und neben gänzlicher Synkopa oder Apokopa: 
welln 7, meistrin 3, mess 6, weyl 26); u in der Vorsilbe zer: 
czureden 17 uö. 
bleibt, 
RUSSCF VOf f, 
WO 
CS 
nach 
bairischer 
Weise 
durch 
ie vertreten wird: yer 3. 
Ö dafür in sÖbyn 8, brfln 
n. 25, wier 
(brinnen) 5. 
IO 
Sonst 
erscheint 
(von 
schol, volgt; 
3. 5, verlarn 
o bleibt: 
n), adir 
doch tritt auch md. 
16 (verlorn 12). 
ein: 
van 
u bleibt: 
vrflnlen 6. 
kumen 
23 
Dafür 
e 
L1: 
schÜlln 
kÖmet 
ü wird theils durch Ü, ue ausgedrückt: 
durch u: enczundit 5, slussel 14. usf. 
VUCI" 
theils 
Lange Vocale und Diphthonge: ä bleibt: iar I und immer, 
abent 2, damit 5, nach 7, mal 13, gemalt 25, oder wird zu 
md. o: moler 2. 22, wo 5, montags 7, dobey io, wer do Wil 19, 
dorum 25. 
kommt 
nicht 
i ist überall zu ei (ey) geworden: sei 3, sein 
beleyben 4, geyt 8, gemeinleich 8, tegleich 19 (teglich 
3, bey 4, 
auch 19)- 
ö 
ü 
usf. 
bleibt: do z, 
ist durchaus 
also 
zu 
4 usf., dafürA a nur in mantillaz 
au geworden: tausent z, auf 4, 
ll. 
aus
        

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