Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403326
ANMERKUNGEN. 
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sie noch im Jahre 144.5 gelebt haben, der Schrift der Namen nach müsste 
man sie unbedenklich früher, mindestens c. 1435 setzen und folglich auch 
schon für verstorben halten. Allein beide Johannes lebten, wie gesagt, noch 
im Jahre 144,5, und wir halten es nur für etwas Zufälliges, dass diese vier 
Namen sich der Todtenliste anschliessen. Die Namen mögen vielmehr nur 
den Anfang eines neuen, dann jedoch nicht vollendeten Verzeichnisses 
lebender Zechmitglieder bilden.  Hänslein der llluizaixiator erscheint auch 
unten in den Zechacten (Nr. 3), dahingestellt muss jedoch bleiben, ob wir 
in ihm auch Janco domini regis illuminator 1419 (Z. ll. 318, 2. Sp. zu er- 
blicken haben. Noch früher (1415) wird schon auf der Kleinseite Prags ein 
Johannes illuminator angeführt (Z. Ill. 4.6? Nr. 16 c). 
"m9 Wenzel Kunzens Sohn (s. Anmerkung 67). 
4") HänSlßill Stephaifs Sohn; Johannes filius Sczepankonis 144.5 in 
den Zechacten (Nr. 3). 
41' Christian der Schnitzer, über welchen sonst nirgends etwas zu 
lesen ist. 
412 Diese Notiz rührt von der Hand F' her. Die Stare letop. (auch in 
Z. lll. III, 2. Sp., die betreffende Stelle abgedruckt) melden zum Jahre 1'593 
(deutsche Uebcrsetzung): Im Jahre 1393 starb Kaiser Karl's Gemalin Eli- 
sabet in Königgrätz (einer Leibgedingstadt der Königin von Böhmen) am 
Faschingsamstag (15. Februar). Und sie ward nach Prag gebracht und be- 
stattet in der Burg bei St. Wcnzel im Grabe neben dem Kaiser Karl.  
Bei dieser Leichenfeier wird sich nun auch unsere Malerzeche betheiligt und 
die erwähnte Auslage gehabt haben. 
m Dieser Act ist von der Hand G' geschrieben. 
W 14. Juni. 
415 Sonst nirgends genannt. 
415 Handschrift predc. 
417 Jetzt heisst so das Haus l resp. 4 in der Fleischmarktgasse, 
Altstadt. 
415 Weil hintennach als Gewerbe die Fischmeisterei angegeben ist, 
so fassen wir den Krämer als Familiennamen auf, vorausgesetzt, dass wir 
es nicht etwa gar mit zwei Personen, mit Duchek dem Krämer und mit dem 
Vater Fischmeister, zu thun haben. Vergl. übrigens Z. Register, Schlag- 
worte: Duchek institor et Duchek piscator. 
419 Jetzt Haus 16 in der Eisengasse, Altstadt. 
420 ln der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts nannte sich das 
Haus Nr. 79 in der jetzigen Judenstadt "zum Samson" (Z. l. 220). 
471 Der ganze Act von der Hand H' geschrieben. 
422 S. Anmerkung S3. 
423 S. Anmerkung 410- 
m S. Anmerkung 68. 
425 S. Anmerkung 87. 
425 S. Anmerkung 85. 
427 Wird sonst nicht erwähnt. 
429 S. Anmerkung 67.
        

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