Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403310
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ANMERKUNGEN. 
396 Dem Zunamen nach ein Deutscher, welcher aber in unserer Quelle 
nicht wieder genannt wird. War er vielleicht ein anderer Sohn des Malers 
Kunz (oder Kuno)? S. Anmerkung 67. 
397 Da er mit dem viel später fallenden Glaser Michael, über welchen 
Näheres in Anmerkung 150 zu lesen ist, nicht eine und dieselbe Person sein 
kann, andererseits auch ein Glaser Michael aus früherer Zcit nicht nach- 
weisbar ist, so kann doch wohl als möglich hingestellt werden, dass der 
Schreiber nur z. B. den Magister Michael in 8 in einen „Michlein den Giaser" 
verwandelt hat. 
393 Der Name ist im Original gar nicht zu verlesen, doch wissen wir 
mit demselben absolut nichts anzufangen und sind nur der Meinung, dass 
wir es hier mit einem verballhornten deutschen Vor- und Zunamen zu thun 
haben, dessen richtige Deutung wir auch nicht einmal versuchen wollen, zu- 
mal sie auch im Hinblick auf die fehlende Handwerksbezeichnung nicht ein- 
mal lohnend ist.  
399 Dieser und die beiden folgenden Namen sind von der Hand C. 
geschrieben. Lucas ist sonst nicht nachweisbar. 
4"" S. Anmerkung 169. 
40W Ein Maler Franz ist sonst nicht nachweisbar, vielleicht ist auch 
Franz der Rinkelmacher (s. Anmerkung 318), der dem Eecltischen Schreiber 
unverständlich gewesen ist, nur von demselben in einen Maler verwandelt 
worden. 
401 Kuncz spigler  Pawel sklennarz von der Hand D' geschrieben 
Spigler : spectilifex, speculator, specula parans, also ein Spiegelmacher, und 
wäre schon aus dieser einzigen obigen Notiz der Schluss zu ziehen, dass es 
Deutsche gewesen sind, welche dieses Gewerbe in Prag eingebürgert haben. 
Der cechische Schreiber hat die Benennung zrcadlnik noch nicht gekannt 
und ist übrigens auch Kunz ein deutscher Name. 
40? Erasmus der Maler, sonst nicht genannt, aber aus Z. ll. 234, 
1. Sp., 1436 in der Neustadt nachweisbar. 
403 Von einer anderen Hand in einen krumperz verbessert. Jetzt lautet 
es im Öechischen krumper, krumpler, und ist nichts Anderes als der 
deutsche kremper, welcher in Prag auch unter einem seidenneter, sidenarius, 
fibulator gegangen ist. Uns sind dergleichen Leute jetzt Kunststicker. Es ist 
also auch dieses Handwerk von den Deutschen eingeführt worden, aber der 
Kunststicker Hieronymus sonst nicht nachzuweisen. 
404 Alexius der Glaser hat nach Z. l. 131 zw. 1417-1429 ein Haus- 
chen (Nr. 403 b) am Gallus-Markt besessen. 
405 S. Anmerkung 536. 
496 Gregor der Glaser, nur hier genannt. Die Erweichung über R ist 
durch ' angezeigt. 
407 Paul der Glaser, nur hier genannt. 
405 Dieser und die folgenden drei Namen sind von der Hand E' ge- 
schrieben. Diese vier Namen schliessen sich allerdings der vorhergehenden 
Liste an, stehen aber, wie schon oben angezeigt ist, auf einer neuen Seite (211). 
Würde man von zweien Trägern dieser Namen (Johann) nicht wissen, dass
        

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