Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403106
ANMERKUNGEN. 
113 
wzieti, leczby ten mistr na starssij wznesl; pakliby toho neuczinil, tehdy 
pokutau wynern (sic) bude (und wäre nach welchem Meister immer geschickt 
worden, so soll der Meister diese Arbeit nicht nehmen, ausser der Meister 
hätte auf die Aeltesten compromittirt; wenn er das nicht thäte, wird er 
straffällig sein). Gegenüber von der erwähnten Doppelhand ist auf den 
Aussenrand geschrieben: ale nu (aber nun). 
159 Handschrift s. 
1139 In der Handschrift folgt ein unten durchgestrichenes p, welches 
wohl das folgende propadne werden wollte. 
161 Handschrift powonij. 
162 Handschrift hat ein undeutliches mistru. 
163 S0 in der Handschrift, obwohl das ne überflüssig zu sein scheint. 
161 Item  Ssymona a Judy von der Hand R geschrieben. 
165 Eines wesentlichen Verbrauchsartikels der Glaser. 
166 D. i. am 28. October. 
167 Nota  sexagenam von der Hand S. Auf Seite 236 der Hand- 
schrift lautet es von anderer gleichzeitiger, ebenfalls S bezeichneter Hand: 
„Nota suscepimus jus fratruln Nicolaus snyter (et) Michael pictor; die 
dominico post festum epifaniae invenimus in parata pecunia centum grossos." 
Während nun die obige Aufzeichnung später cancellirt worden ist, ist nicht 
auch diese zweite cancellirt worden." 
163 Wir haben es hier nicht mit einem Zu- oder Familiennamen, son- 
dern mit einer Handwerksbezeichnung zu thun; snyter ist, wie auch aus den 
weiterhin folgenden Aufzeichnungen und Bezeichnungen snyczer und rzezak 
hervorgeht, nichts Anderes als ein Schnitzer oder Bildschnitzer 
(sculptor), Nicolaus. Er kommt in unserem Malerbuche als Nyklas oder 
öechisirt Mykess (Mikes) mehrmals vor (s. die folgende Rubrik, 4, 5, G, 8, 
g, 10). Andere Nachrichten über diesen Bildhauer stehen aber nicht zu 
Gebote. 
169 Desselben ist auch weiterhin gedacht: Michal malerz (3. Rubrik, 
g, 10). Einen Michael pictor, dessen Gattin Margaretha hiess, kennen auch 
Z. I. 261 zum Jahre t436, Nr. 182, also in der Altstadt Prags Wohnhaft. 
Es ist nicht unmöglich, dass diese beiden Michael identisch sind. Ob er aber 
auch mit dem in dieser Rubrik zuletzt genannten Zechmeister Michael, dann 
mit dem magister Michal (3. Rubrik, 8) identisch ist, muss dahingestellt 
bleiben. Aus dem obigen malerz darf aber- keineswegs auf seine Eechische 
Nationalität geschlossen werden; denn auch der Bildschnitzer Nicolaus ver- 
wandelt sich in einen rzezak, als das Eechische Element in der Zeche das 
Uebergewicht zu erlangen beginnt. 
170 Handschrift fraternitas. 
"VAm Sonntage nach dem Feste der Heiligen 3 Könige, welches be- 
kanntlich auf den 6. Jänner fällt. Die Nachricht über diesen Cassa-Scontro 
der Zeche hätte, streng genommen, in die Rubrik der Zechacten gesetzt 
werden sollen, wir mochten jedoch eine Aufzeichnung vön einer und der- 
selben Hand nicht also zertheilen. 
Quu] 
lenscl 
zstgesch. 
XIII.
        

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