Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403082
ANMERKUNGEN. 
III 
m Handschrift hat s. 
129 Znani wird etwa hier zu ergänzen sein. 
13" Handschrift hat hier nur dwa g. M. und die gewöhnlichen Ab- 
kürzungsstriche. 
11" Handschrift hat pod, dann einen ganz unkenntlichen Buchstaben 
und lli. 
'32 Handschrift starssim. 
133 Die Handschrift hat hier ein sehr undeutlich geschriebenes Wort; 
zuerst war geschrieben wcz oder blos wz, worauf cz oder z oben mit einem 
neuen unkenntlichen, weil verblassten Buchstaben verbunden ward; dann 
folgt ein b und drei Schäfte, von welchen die zwei letzten auch ein a vor- 
stellen können oder ein l mit vier Schäften. Für dieses, wie es scheint, ab- 
solut unlesbare Wort ist obiges dem Sinne entsprechende Wort eingestellt 
worden. 
134 Eine Hand des sechzehnten Jahrhunderts hat hier also verändert: 
XV gr. do czechu XV. 
133 Handschrift przierurussienie. 
'35 Offenbar ist ursprünglich nach rathuz eine XX gestanden, von 
welcher aber eine X gänzlich ausgelöscht worden. Missenskich, eigentlich blos 
m, hat eine Hand des sechzehnten Jahrhunderts auf die Stelle geschrieben, wo 
ursprünglich gewiss auch ein M, freilich schon verblasst, gestanden; die- 
selbe Hand hat dann rychtarzij durchgestrichen und die wahrscheinliche X 
nach rychtarzij in eine l(5o) verwandelt, so dass also im sechzehnten Jahr- 
hundert verstanden worden ist: panuom na rathuz X gr. m., lgr. albo osta- 
tek do czechu (den Herren auf dem Rathhause 10 Groschen Meissnisch, 
50 Groschen aber als Rest in die Zeche). 
137 In der Handschrift alb und ein Abkürzungsstrich darüber. 
139 Zuerst war jedoch geschrieben: Gestli zie by se kto swolenij a 
swolenie wytrhl bil j byl dobremu etc. 
139 Die Erweichung ist hier wie auch weiterhin bei napied in der 
Handschrift durch ein flüchtiges Strichlein angezeigt.  
140 a in der Handschrift verwischt. 
141 Dieser Hanuschek (Hänslein) erscheint sonst nirgends genannt. 
Nach seiner Stellung in dieser Aufzeichnung müssen wir ihn als ersten 
Zechmeister betrachten. Es darf aber doch nicht unbemerkt gelassen werden, 
dass man aus dem Jahre 1461 einen Malergesellen Hanusch von Lauf kennt 
(s. oben Anmerkung 113). So wird also wenigstens zu fragen erlaubt sein: 
lst obiger Zechmeister nicht etwa der frühere Malergeselle aus Lauf? 
1-1? lst nach der Stellung seines Namens als zweiter Zechmeister an-t 
zusehen, so dass also je ein Meister aus dem Mittel der Maler und aus dem 
Mittel der Glaser Vorsteher der Zeche gewesen. S. dann Anmerkung 124. 
'43 Handschrift Mtiege. 
144 Anderes über den Mann ist nicht bekannt. 
H5 NaCh dem Zunamen aus Raudnitz, einem nördlich von Prag an 
der Elbe gelegenen Städtchen. Eine Familie Rudnitzcr ist aber schon vor- 
dem in Prag nachweisbar; s. Z. im Register unter dem Schlagwort Mathias
        

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