Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402954
DAS 
BUCH DER MALERZECFII 
PRAG. 
zapsal wedle rzadu praw nassich; nechticl gest stati ten den. 
Potom sme opiet y druhe daly genau wieclieti a nazchwalu po- 
sielali k niemuu", aby stal. A opiet nechtiel stati, 816 hrdie 
narn Wzkazal po swych robenczichwz, ze na nas nicz nedba, a 
ze pany swe ma, a ze tu przed nimi chcze stati, ale ne przcd 
nami. Widucze pak y rozomiegiecze tornu mistrzi y towarzissie 
obu miest Prazskych, ze sie toto k hanbie gich diegie 0d 
nieho 21463 proti prawom nassim a proti slybu y swoleni 1'" 
geho, a ze465 zadnemu nedrzi nicz, czo slibij, gednostaynie su 
sie swolily, aby zadny towarziss, kteryzby u Mikulasse dielal, 
mezy mistry obu f miest nebyl chowan, ani gemu ktereho diela 
W swych werksstatiech dawali dielati, a kteryz by mistr toho 
towarzissie chowal proti wuoly rnistrske y towarzisske, takowemu 
mistru magi towarzissie y robenczy zdwizeni byti a u nieho 
zadny towarziss nema dielati. Take y toto znamenitie gest 
swoleno a wymienieno, aby drze werzeczeneho Mikulassie w 
 
nach Vorschrift unserer Artikel; er hat sich aber an dem Tage 
nicht stellen gewollt. Darauf gaben wir ihm wieder und ein 
zweites Mal zu wissen und haben zu Fleiss zu ihm geschickt, 
dass er sich stelle. Und wieder wollte er sich nicht stellen, 
sondern meldete uns stolz durch seine Lehrjungen, dass er auf 
uns nichts achte, und dass er seine Herren habe, und dass 
er vor diesen sich stellen wolle, aber nicht vor uns. ln- 
dem nun die Meister und Gesellen der beiden Prager 
Städte das sahen und verstanden, dass ihnen das von ihm 
zur Schande geschehe und gegen ihre Rechte und gegen 
sein Versprechen und Jawort, sowie dass er keinem hält, was 
er verspricht, haben sie einstimmig beschlossen, dass kein 
Geselle, Welcher beim Nicolaus gearbeitet, unter den Meistern 
beider Städte belassen werden solle oder ihm irgend eine Arbeit 
in ihren Werkstätten zu machen gegeben werde, und welcher 
Meister einem derartigen Gesellen Unterstand geben würde 
gegen den Willen der Meister und Gesellen, einem solchen 
Meister hätten Gesellen und Lehrjungei] weggenommen zu wer- 
den und kein Geselle hätte bei ihm zu arbeiten. Und auch das 
ist besonders beschlossen und bedungen worden, dass kein 
Meister den vorgenannten Nicolaus in etwas fördern, oderihm
        

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