Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402945
DAS 
BUCH DER MALERZI 
ECHE IN PRAG. 
czyniti, aby to W lepssie uwedeno bylo. Tu obogi slyssiecze 
nassi rzecz, przestali su na nas, wecz bychmc to obratily, aby 
tak bylo a tak s wolij panuow geho y s potazenrlö" wyrzkly 
sme, aby Mikulass odprosyl towarzissuow, czoz gest proti nim 
uczynil, aby gemu pro buoh odpustily, a ze457 toho wiecz chcze 
neczyniti proti nim pod zbawenij towarzissuow y robenczuow 
zdwizenij. Pak towarzissie tuto wypowied slysiecze, rzekli su, 
zc tuto wypowied chtie radi drzeti, nez tohoto su 0d Miku- 
lassie prwcvm zadali, jako niekterym towarzissom gest powinen, 
aby nayprw giclu odbyl a praw byl kazdemu, z czehozby genmu 
winu daly. Tu Mikulass slybil gest, kazdemu praw byti w 
czechu nassem przed mistry45", z czehoz by gemu winu daly, 
a f ktoz by nan dowedl, slussnie ze kazdeho chcze odbyti wedle 
nalezu mistrskeho; a toho su pani geho pochwalili genau. Pak 
potem dni gsa obeslan w suche dni, aby stal W czechu a slybu 
swemu dosti uczynil, a aby robencze swe opowiedil a wczechu 
sein lassen, und was Nicolaus gegen sie gehandelt, soll er mit 
Rat seiner Herren ihnen gutmachen, damit es im Besseren ge- 
wendet werde. Nun beide Parteien unsere Rede vernommen, 
liessen sie auf uns beruhen, wie wir etwa kehren möchten, 
dass dem so wäre, und sprachen wir so mit Willen ihrer 
Herren und mit Umfrage aus, dass Nicolaus den Gesellen ab- 
bitte, was er gegen sie gethan, damit sie ihm um Gottes Willen 
verzeihen und dass er das nicht mehr gegen sie thun will unter 
Verlust der Gesellen und Entziehung der Lehrjungen. Nachdem 
die Gesellen diesen Ausspruch gehört, sagten sie, dass sie den 
Spruch gerne einhalten wollen, verlangten jedoch früher das 
von Nicolaus, dass er die Gesellen, welchen er verpHicbtet 
wäre, vorerst abfertige und jedem in dem, worin er ihm Schuld 
gibt, zu Recht stehe. Da gelobte Nicolaus, jedem Recht zu 
stehen in der Zeche vor unseren Meistern in dem, dessen er 
beschuldigt wird, und wer gegen ihn etwas behaupte, den wolle 
er geziemend abfertigen gemäss dem Spruche der Meister; und 
das haben seine Herren belobt. Nach diesem Tage ist er in der 
Quateinbe1'zeit4'"' vorgeladen worden, dass er sich in der Zeche 
stelle und seinem Versprechen genüge leiste, dass er nämlich 
seine Lehrjungen anmelde und in der Zeche einschreiben lasse 
Quellenschrifren f. KunstgesclnXllI. 7
        

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