Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402912
DAS BUCH DER MALERZECHE 
IN PRAG. 
stogie s przately swymi slybyl gest, mistruow poslussen byti a 
s nimihs sie srownati we wssech rzadiech nassich wedle praw 
rzemesla nasseho a gie w skutku plniti 21449 westy. Pakliby czo 
proti rzadom a prawom nassirnlö" uczynil anebo czo neuczynil, 
gessto by z prawa tniel uczyniti, abychme geho bez milosti z 
sweho czechu wywrhli ak prozbie geho ani k prozbie kterych 45' 
geho przatel abych-fme geho zasie mezy sie neprzygimali. Pak 
w sobotu den swateho Walentina stoge w czechu plnem, w 
kteremzto byli su mistrzi obu miest Prazskych, Stareho 
miesta y Noweho, byly su take dwa conssele wydani z raddy 
menssieho rniesta Prazskeho, tu tazan gest Mikulassrlw, 
znally by sie k tomu swolenij a poddanij dobrowolnernu swemu, 
yakoz sie swrchu 0 niem dotycze. Seznal sie przede Wssemi 
rzka: „Znam sie a rnienim y chczy w tom stati." Kterezto se- 
znanie geho oswiedczili sme panom geho, aby girn bylo w pa- 
rnieti. A454 my sme rzekly, myt sme za to miely, ze by ty gyz 
toho zapornenul, a poniewadz sie (sie) z nas, myt (sie) to radi 
slyssime. Dale tazali sme geho, uczynilly gest tak wedle toho 
 
mit ihnen in aller Ordnung gemäss den Rechten unserer Zunft 
sich zu vergleichen und das in der That zu erfüllen und aus- 
zuführen. Würde er gegen unsere Ordnung und Rechte etwas 
handeln oder etwas nicht thun, was er rechtlich zu thun hat, 
dann würden wir ihn ohne Gnade aus unserer Zeche entfernen 
und ihn weder auf seine noch seiner Freunde Bitte wieder in 
dieselbe aufnernen. Dann stand er am Samstag am Feste des 
heiligen Valentinü? in voller Zeche, in welcher die Meister der 
beiden Prager Städte, der Alt- und Neustadt, zugegen waren, 
aber auch zwei Consuln aus dem Rate der Prager Klein- 
seite abgeordnet waren, und ward da Nicolaus gefragt, 0b er 
sich zu diesem Beschlusse und zu seiner freiwilligen Unter- 
werfung bekenne, wie es oben ihn betrifft. Er bekannte sich 
nun vor allen dazu sprechend: nlch bekenne mich dazu, bin 
dieser Meinung und will darin verharren." Welches sein Be- 
kenntnis wir seinen Herren bezeugten, damit es ihnen in Er- 
innerung bliebe. Und wir sagten, wir müssten dafür halten, 
dass clu das schon vergessen, und weil du von uns bist, so 
hören wir das gerne. Weiter frugen wir ihn, ob er gemäss
        

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