Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402892
DAS BUCH DER MA! 
ERZECHE IN PRAG. 
chczy a slybugi do swe smrti zasluhowati, a za nie pana boha 
prosyti y za ty dobre przately, kterziz su sie za nie przymlu- 
wily. Ale nechtiecze mogi mistrzi slybu memu tak lehcze swier- 
zity, neb sem prwe gym slybu sweho nezdrzal, uruczyl sem 
gym a urukugi opatrnymi lydmi, panem Wawril zlatnikem a 
panem Benessern stolarzem, kterzizto su za mie mistrom 
mym slybili a slybugy, ze sie rnzun a chczy rad tiech wssiechf 
wieczij nerzadnych giz swrchupsanych uchowati a uwarowati, 
a ze take mam W rzemesle powolen a poslussen byti, yakozto 
geden z nich. Paklibych toho neuczinil, gehoz pane boze racz 
zachowati, a tehoz sie dopustil437, podwolugy sie dobrowolnie, 
aby mi bylo rzemeslo slozeno, a slybugi geho tiemto zapisem, 
nikdy nedielati aniz mi ta Wina kdy ma odpusstiena byti. A 
gestli ze by mogi mistrzi w czem swrchupsanych mych rukoymi 
potrzebowaly, magi gim we wssem radni a pomoczni proti 
rnnie byti, kdez by gim koly potrzebie bylo. A tento zapis stal 
 
gnädig und erliessen mir obbeschriebene Vergehen. Und ich 
will und verspreche das um meine Meister bis zu meinem 
Tode zu verdienen und für sie Gott den Herrn zu bitten, auch 
für die guten Freunde, Welche für mich vorgesprochen. Weil 
aber meine Meister meinem Gelöbnis nicht so leicht trauen, 
zumal ich ihnen früher mein Versprechen nicht gehalten, so 
habe ich mich verbürgt und verbürge mich mit den fürsich- 
tigen Leuten, mit Herrn Wawra dem Goldschmied und mit 
Herrn Benesch dem Tischler, welche für mich meinen Meistern 
gelobten und geloben, dass ich gerne alle diese ungesetzlichen 
oben schon beschriebenen Dinge lassen und vermeiden muss 
und will, und dass ich auch im Handwerk willig und folgsam 
zu sein habe wie jeder von ihnen. Würde ich das nicht thun, 
was Gott der Herr zu verhüten geruhe, und darin nicht will- 
fährig sein, so gebe ich frei meinen Willen, dass mir das Hand- 
werk gelegt werde, und gelobe mit diesem Revers, niemalen 
darwieder zu handeln noch mir dieses mein Verschulden je- 
malen noch zu erlauben. Und wofern meine Meister meine ob- 
genannten Bürgen in etwas bedürfen, haben sie ihnen gegen 
mich in Allem ratend und helfend zu sein, wann immer sie 
dessen bedürftig sind. Und dieser Revers ist zu Stande gebracht
        

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