Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Person:
Pangerl, Matthias Woltmann, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401683
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1402871
DAS BUCH DER MALERZECHE 
[N PRAG. 
thasskarum432 sed etiam in ymaginibus, prout rnelius poterit, 
ita quod ipse in recessu ab ipso regratiaretur una cum paren- 
tibus suis, et quod ipse Johannes festivis diebus esset solici- 
tus de studio suo, in praesignando sui autem per ammonitionem 
magistri studcre non vellet, quod magistro culpa non ascribatur. 
Ja 433 Brozek malerz, miesstienin Stareho miesta 
P ra z s k e h o, nezprzinuczenie alc dobrowolnie wyznawam tiemto 
zapisem przed kazdyrn ziwym czlowiekem, jakoz mistrzi mogi 
winy mnie byly polozily, hodne pro nicz su mi byliy rzemeslo 
slozily. A to su tyto winy: Prwnie ze gsem robencze neboly 
sweho uczedlnika sgednal k uczenij, a k tomu ze sem gemu 
miel prziplaczowati, a to k hanbie Wssech rnistruow, a k potupie 
y k zahubie wsseho rzenlesla, a pro tu prziczinu byl sem prwe 
tresktan, a slybil sem toho sie uchowati, y nedbal sem. Druha 
Wina, ze sem W swatky dielal, a take gsa proto 0d swych mi- 
struow milostiwie tresktan, nedbal sem sie toho swewolnie Llwa- 
rowati a uchowati. Trzetie Wina, ze kdiz sem miel s kym czo 435 
cziniti mezy swyrni mistry, a rnistrzorn swym dada to w gich 
Ich Ambrosius der Maler, Bürger der Altstadt Pragtli", 
bekenne nicht gezwungen sondern freiwillig mit dieser Ver- 
schreibung vor jedem lebenden Menschen, wie die Meister mir 
meine Verschuldungen ausgelegt, mir recht böse gewesen sind 
und das Handwerk gelegt haben. Und diese sind meine Ver- 
schuldungen: Erstlich dass ich einen Knaben vielmehr meinen 
Lehrling aufgedungen zum Lernen und dazu ihn überzahlen 
musste, und das zur Schande aller Meister und zur Verachtung 
und zum Verderben aller Zunft, und um dieser Ursache willen 
bin ich früher gestraft worden und habe gelobt, das zu be- 
obachten, und habe es nicht beachtet. Die andere Verschul- 
dung, dass ich an Feiertagen gearbeitet und obgleich ich auch 
deshalb von meinen Meistern. gnädig gestraft worden bin, so 
unterliess ich doch mutwillig das zu bewahren und zu beob- 
achten. Die dritte Verschuldung, dass, wenn ich mit meinen 
Meistern zu thun hatte, es in die Macht meiner Meister gebend, 
dass sie uns hierin scheiden, und wenn sie zwischen uns recht-
        

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