Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1404030
XX 
JOHANN NEUDÖRFER UND SEINE NACHRICHTEN. 
Die 
zweite 
auch 
zur Will-Norischen 
Bibliothek 
gehörende 
Handschrift ist ebenfalls in Folio, gezeichnet III. 915. Sie ent- 
hält auf den ersten nicht paginirten, sondern foliirten 27 Blät- 
tern die Neudörferischen Nachrichten, jedoch so, dass ohne leeren 
Raum zu lassen, sogleich nach dem einen Namen der andere 
folgt. Dann folgen auf 8 Blättern "Kurze Beschreibung etlicher 
Springenden Brunnen und Wasserwerk allhie" von Fol. 28 bis 
37.  Guldenls Fortsetzung ist nicht dabei. Die Schrift dürfte 
wohl hundert Jahre jünger sein als die vorhin besprochene. 
Will scheint dieser Handschrift besondern Glauben geschenkt 
und 
21118 
ihr 
Anderrn 
UHTIBT 
Stephan 
den Doppelnamen Sebastian 
genommen zu haben, den er dem Vater Neudörfefs beilegt, 
was für jene Zeit ganz unerhört ist. Auch findet sich daselbst 
Cosrnographie statt Coss, was seines Ortes bemerkt ist. Röhmer 
ist in der Widmung so geschrieben, dass man begreifen kann, 
wie 
Rössner 
gelesen 
wurde. 
Es 
ist 
aber 
kein 
Zweifel, 
dass 
Röhmer, i. e. Römer heisst. Als dritte Handschrift könnte 
Hellefs Abdruck gelten, und es ist zu bedauern, dass die andere 
Hälfte 
fehlt. 
Campe hat gewiss mit 
abdrucken lassen, nur weiss 
grosser Treue seine Handschrift 
man leider nicht, was Urschrift 
und 
W85 
Zusatz 
ist. 
Man 
kann 
seiner 
Versicherung 
des 
treuen 
Abdrucks gewiss trauen, aber was hilft es, wenn man Unrich- 
tigkeiten, wie Meuschel st. Neuschel, Hanns Bülman st. Jacob 
Bülrnan u. dgl. treulich abdruckt? Die ganze Handschrift einer 
kritischen 
Sichtung 
ZU 
unterstellen, 
war 
die 
Aufgabe, 
der 
sich 
Heller 
mit 
bestem 
Vorsatz 
unterziehen 
wollte, 
aber, 
ohne 
ZUITI 
Ende 
ZU 
führen, 
der 
Hälfte 
der 
Arbeilt. 
aufhörte; 
0b 
dieser hier aufgenommene Versuch, dem es wenigstens an gutem 
Willen nicht gefehlt hat, zu besserem Erfolge gelangt ist, möge 
die 
Stimme 
urtheilsfähiger 
Kenner 
entscheiden. 
Noch 
glaubt 
der 
Herausgeber 
bemerken 
ZU 
müssen , 
dass 
Cf 
der Wiedergabe 
VOÜ 
Worten 
Neudörfefs 
sich zwar streng
        

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