Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1406323
NACHWORT DES HERAUSGEBERS. 
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oder Heer, der bei Gulden vorkommt, Elias Gödeler (s. Doppel- 
mayr 2x9), Johann Andreas Graf (ebenfalls bei: Doppelm. 255), 
so wie auch Anna Maria Pfründtin (ebend. 265), alle vier auf 
p. 329, hierauf p. 343 Leonhard Kern, dem er vier Söhne bei- 
legt, Constantin, Jacob, Christoph, Heinrich, wobei es unent- 
schieden bleibt, ob Jacob, der Maria Schwanhartin heiratete, 
nicht mit vollem Namen Johann Jacob hiess, und mit Hanns 
Kern, der das Gesellenstechen im obern Rathhausgang machte, 
ein und dieselbe Person war; dann scheint ihm etwas Mensch- 
liches begegnet zu sein, wenn er Heinrich Engelhart, Edelstein- 
schneider, der Dürer's Nachbar gewesen sei, auf p. 345 nennt, 
vermuthlich confundirt er ihn mit dem schon p. 231 genannten 
Daniel Engelhardt. Auf p. 346 wird Georg Schwanhart be- 
sprochen, aber viel ausführlicher als Gulden thut; eben so 
p. 353 Christoph Ritter und Georg Schweigger, dessen Namen 
er auch Schweickart schreibt, und zuletzt Balthasar Stockamer, 
den auch Doppelmayr 253 bespricht. Sodann p. 357 Peter 
Yselburg, den auch Doppelmayr 220 hat, und Hanns Troschel, 
bei Gulden num. 47. Hierauf p. 363 Jacob v. Sandrart, 
(s. Doppelm. p. 373), Hanns Scheuffelein (s. Doppelm. p. 193), 
womit er in Dürer's Zeit zurückgeht, und Georg Strauch 
(s. Gulden num. 18, p. 374. und 375) die beiden Carl, Peter 
und Johann (s. Gulden num. 35 und 36) und zu allerletzt noch 
(p. 375) Wenzel Jamnitzer, den er zu Nürnberg 1508 geboren 
sein lässt. Im zweiten 1779 erschienenen Theile wird nur p. 69 
Barthel Behaim (Böhm) und p. 86 Gottfried Leygeb besprochen, 
den er auch zu einem geborenen Nürnberger macht. 
Man kann aus diesen Anführungen sehen, dass Sandrart 
sich mit der Kunstthäitigkeit Nürnbergs gewiss ernstlich genug 
befasst hat, wobei einzelne gerügte Verstösse nicht sonderlich 
ins Gewicht fallen, und wenn er Neudörfefs Nachrichten einen 
unbedingten Glauben schenkte, so ist er um so weniger dess- 
halb zu tadeln, als seine Nachfolger Doppelmayr, Will in den 
Münzbelustigungen und der wenn nicht Alles doch Vieles wis- 
sende Murr ihm darin gefolgt sind. 
Dürfte sich ein Laie, wie der Schreiber dieser Zeilen, der 
auf kein Verdienst Anspruch zu machen gedenkt, als einen ge- 
treuen Abdruck des ihm vorgelegenen Textes wiedergegeben
        

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