Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1406288
ANHANG. 
223 
lnmassen denn Zu solcher Zeit noch ein fürnehmer Orgel- 
macher, welcher Conrad Rotenburger, der Geburt aus Nürn- 
berg, eines Beckers Sohn alda, in Beruf und Preis kommen, 
welcher das grosse Werk in Stadt Bamberg, und das Werk 
zum Barfüssern a. 1475 gemacht hat, ist aber bei solcher Art 
und Disposition der Clavis und Pfeifenwerke geblieben. Bis 
a. 1493, sind ungefähr 18 Jahr hernach, gedachter Conradus 
Rotenburger das vorgedachte Werk in Stadt Nürnberg, welches 
auch nur in U seinen Anfang gehabt, vergrössert und ange- 
fangen, unter sich mehr Claves und dieselben kleiner zu machen, 
F, G, A, B, b C etc., hat zuvor nur 8 Bälge gehabt, aber in 
der Renovation mit I8 Bälgen, so zehen Spannen lang und 2 
Spannen breit gewesen, beleget. 
Exigua ex farrag. Norebergensis musicae meminit Jo. Bapt. 
Ferrar. Orat. XXXIII. pag. 239. Hanc eifecit, una cum Aquilzl 
volante Jo. Regiornontanus. Gassendus in ejus vita p. 365, 
366 etc. 
Diesen Anhang hat Campe in seiner Ausgabe abdrucken lassen, 
und, damit die gegenwärtige nicht, wenn sie dessen verlustig wäre, 
mangelhaft erscheinen und desshalb getadelt werden möchte, soll 
er hier, obgleich er an sich werthlos ist und in gar keinem Zu- 
samnienhang mit dem Andern sich befindet, auch stehen. Murr hat in 
seiner Beschreib. p. 699 die ganze Geschichte von Heinr. Trax- 
dorff und seinen Orgeln aus derselben Quelle des Mich. Prätorius, 
gerade so wie oben zu lesen, auch angezogen und obwohl sie auf 
sehr schwachen Füssen ruht und Heinrich Traxdorf nicht viel mehr 
als eine mythische Person ist, so darf sie in einer wolconditionir- 
ten Nürnberger Chronik doch nicht fehlen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.