Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1406238
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die Maschine, welche den Wagen trieb, zu drehen, sich befanden. Das 
Haus mit den 72erlei Handwerken war in drei Stockwerke abgetheilt, 
im untersten waren biblische Geschichten, unter andern, wie Kain 
den Abel todt schlägt, im mittlern waren die 72 Handwerke, im 
obern ein Bad mit Spritzwerken. Es kam nach Dänemark und ein 
gleiches nach Florenz. Er erfand auch den Streuglanz, der als 
Streusand und beim Lackiren gebraucht und von seinen Nachkom- 
men verfertigt wurde. Der Wagen ist bei Doppelm. abgebildet auf 
Tab. IV. 
Gottfried Hautsch, sein Sohn, geb. 21. April 1634.. (Doppel- 
mayr 303) war ein nicht minder geschickter Mann als sein Vater, 
und wurde im Inland und Ausland als solcher anerkannt. Er starb 
22. Sept. 1703. Der Name Hautsch ist zur Zeit noch nicht er- 
loschen.  
Rettbg. Kstl. 180 äussert sich über Hautsch sehr anerken- 
nend, was aber auch hätte geschehen können, ohne dabei eine 
andere geistige Richtung, die auch ihren Werth hat, zu verhöhnen. 
Er gedenkt (187) auch des wegen Verfertigung von Denkmünzen be- 
lobten Georg Hautsch, der von 1680_1711 arbeitete. 
Als Hanns Hautsch nebst Magdalena seiner Ehewirthin am 
22. April 1651 ein Haus beim Schiessgraben (jetzt Grübelsstrasse) 
kaufte, wird er "Zirkelschmied" genannt. (Lit. 166, fol. 37 b.) 
GEORG 
'LEUPOLD, 
HAFNER. 
War ein künstlicher 
aufm Rathhaus. 
Meister, 
machte 
die 
schönen 
Oefen 
Doppelmayr weiss nichts von ihm 
Andreas, auch Rttbg. weder von Vater 
und kennt nur seinen Sohn 
noch von Sohn. 
ANDREAS 
LEUPOLD, 
HAFNER. 
Dieser ist obbenannts Georg Leupolclsi Sohn und nicht 
weniger in freier Bossirung allerhand Bilder und anderer Fi-I 
guren meisterlich und gut, giebt auch einen feinen Zeichner 
und Maler, wie er dann die Fensterladen auswendig an seiner 
Werkstatt, an seinem Haus am Milchmarkt mit allerlei Haf- 
nereigeschirren von Oelfarb manierlich und verständig selber 
gernahlet, also dass er neben seinem Handwerk auch billig für 
einen Künstler zu halten ist. 
und 
Doppelmayr (301) erwähnt nur, dass er im Zeichnen, Malen 
Poussiren wohl geübt war und zugleich im Stande war, dass
        

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