Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1406205
ANDREAS ALBRECHT. 
HANN S HAYDEN. 
215 
führen können." Diese auf alten Grundrissen noch angezeigte, jetzt 
freilich nicht mehr bestehende Rossmühle stand demnach zwischen 
dem ehemaligen Waizenbräuhaus, jetzt Tucherischen Bräuhaus und 
der Ledererischen Bierbrauerei. Doppelmayr erwähnt dann des 
Baues der Dreifaltigkeitskirche zu Regensburg vom 4. Juli 1627 
bis 5. Dec. 1631, und des a. 1650 auf Ordre des damaligen 
schwedischen Generalissimus Carl Gustav gemachten Kunstwerks, 
eines Musenberges, einer grossartigen Spielerei, die zerlegt werden 
konnte und nach Stockholm geschickt wurde, wo sie vermuthlich 
längst zerfallen sein wird. Er starb den I4. Juni 1665. Nach die- 
sem erhielt denselben Dienst Johann Daniel Carl, des Magnus 
Sohn, der von seiner zweimaligen Ehe, als er 1739, nachdem er 
schon 1708 resignirt hatte, in dem Alter von 87 Jahren, starb, 
nur eine Tochter, Anna Helena genannt, verliess. Diese war in 
erster Ehe mit Johann Sebastian Löffelholz, in zweiter mit Johann 
Carl Grundherr verheiratet, starb aber am I7. April 1757, ohne Kin- 
der zu hinterlassen. Doch besass der Joh. Carl Grundherr aus seiner 
ersten Ehe, mit Susanna Maria Imhöfin, einen Sohn, durch den das 
noch heute Horirende Geschlecht der Grundherren fortgepHanzt wurde. 
Im Jahre 1617 wurde dem Johann Carl für sich und seine 
Nachkommen durch Hrn. Zacharias Geizkorler, kaiserl. Rath und 
Comes Palat. ein Wappenbrief ertheilt. Wegen des Baues der 
Kirche zu Regensburg s. Gumpelzhaimer Gesch. III, 1118. Sein 
Sohn Magnus folgte ihm als Zeugmeister; Rettbg. Kstl. hat ihn 
ignorirt. 
ÄNDREAS 
ALBRECHT. 
War der Fortiücation und Perspectiv sehr W01 verständig 
und hat von der Perspectiv und Optik ein besoncler Buch ge- 
schrieben. 
Doppelmayr (168) hat ihn unter die Mathematiker geordnet, 
er habe wegen seiner Kenntnisse die Stelle eines Ingenieurs und 
Hauptmanns erlangt, und führt drei mathematische Werke von 
ihm an, x. aus 1620, 2. aus 1622, 3. aus 1623. Er starb zu 
Hamburg gegen Ende a. 1628. 
Rcttbg. Kstl. spricht nicht von ihm. Die ausführlichen Titel 
seiner Schriften s. bei Will irn Gel. Lexik. 
2a 
HANNS 
HÄYDEN. 
Ist 
ein 
Inventor 
gewesen 
des 
Geigenwerks. 
Doppelmayr (212) nennt 
jüngeren namhaft machte. Er 
ihn den älteren, ohne dass er einen 
habe mehr aus Liebe zur Musik als
        

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