Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1406061
WEYER. 
BRECHTEL. 
HEBERLEIN. 
2OI 
Juvcnel, als Executoren 
Contrafaiters, ausgezahlt 
ihres Anhcrrn Niklas Juvcncl, 
worden sind. (Cons. 194, fol. 
gewesenen 
 42.) 
GEORG 
WEYEZR. 
Ein 
luaus-Saal. 
guter 
verständiger 
Maler , 
machte 
viel 
Rath- 
Doppelmayr nennt ihn Gabriel und setzt seinen Tod in 1640. 
Rettbcrg Kstl. 188. adoptirt auch den Namen Gabriel und schreibt 
ihm die in den Fensternischcn beHndlichen Allegorien zu, er habe 
auch "Dido am Mceresstrande" radirt, und Vieles sei nach ihm 
gestochen worden. 
LEONHÄRD 
BRECHTEL, 
MALER 
War im Vcrgulclen und prauncrn von guter Wissenschaft, 
seine Arbeit in solchem Vergulden ist zu sehen an dem vorigen 
Altar in S. Scbalds-Kirche, welcher jctzo bei S. Lorenzen steht. 
Statt praunern, einem allerdings tmgewöhnlichen und ziemlich 
Linerklärlichcn Ausdruck giebt Campe planircn, was wol eine Va- 
riante ist, aber weiter nichts. Doppclmayr und Rettberg haben 
diesen Namen gar nicht aufgenommen. Panzer 24, zeigt ein Por- 
trät von ihm an, auf dem er_l.eonhard Prechtel senior pictor nori- 
cus heisst. Es ist von a. 1605 und von J. F. Leonhard. (Der Aus- 
druck praunirt kommt auch bei der Beschreibung des grosscn 
Leuchters im Rathhaussaalc n. 33 vor, wodurch er einigermassen 
erklärt wird.) 
LEONHARD 
HEBERLEIN, 
MALER. 
War Stadtmalcr, renovirte das Gemäl aussen an der Schau 
a. 1652, welches vorhin a. 1514 von Hanns Grossen gemalt 
und nachmals a. 1579 von Thema Oelgast renoviret worden. 
Doppelmayr und Rettberg haben von diesem Maler und seiner 
Kunstthätigkeit gar keine Notiz "genommen. Da aber das Schau- 
gebäude, eines der zierlichstcn Ueberreste mittelalterlicher Baukunst, 
das, wenn auch nicht 1514., doch nur wenige Jahre später aufge- 
führt wurde, schon in den ersten Jahren, nachdem Nürnberg seiner 
Reichsfreiheit verlustig ging, abgetragen und an dessen Stelle die 
Hauptwache aufgeführt worden ist, so ist auch diese Erinnerung 
eigentlich überflüssig. Das gegenwärtige Geschlecht weiss von der 
Schau auch nicht ein Minimum.
        

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