Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403938
OHANN NßUDi 
R UNI 
SEIN] 
NACI 
RICHTEN. 
und 
Basel 
studirt, 
21111 
letztem 
Orte 
auch 
promovirt. 
Schon 
am 5. Sept. 1594 wird er Medicinm Candidatus genannt. Zum 
Physicus 1598 aufgenommen, wurde er 1599 Genannter, nachdem 
Barbara geheiratet 
sein Bruder. Von 
Gabrolfs Tochter 
war, nach Allem, 
er im Sept. 1598 Hanns 
hatte. Anthoni Neudörfer 
diesem, 
als 
(seit 
er noch zu Nürnberg und 
1 598) auch 
Genannter 
des grössern Rathes War, entlehnte Barbara, Hanns Georg 
Höraufs, Bierbrauers Wittwe, am 5. Dec. 1607 ein Capital von 
1200 f., dessen Zurückzalalung der Dr. Neudörfer also beschei- 
nigte: „Am 13. Juny 1621 hab ich Johann Neudorffer, der 
Arzßnßi DOCIOF, Com. Palat. Caes. und E. E. F. u. W. RälthS 
der Stadt Nürnberg bestellter Medicus, von wegen und anstatt 
Herrn Antoni Neudorifers von Neudegg, auch Com. Pal. Caes., 
dieser Zeit zu Regensburg wohnhaft, also bar in guter unver- 
schlagener Münz diese 1200 f. sammt aller darauf gegangener 
Abzinsung, wol empfangen, dess zu Gezeugnuss hab ich Diss 
mit 
eigner 
Hand 
unterschrieben 
und 
mit 
meinem 
Petschaft 
bekräftigt. 
Johann 
Neudorffer." 
Dass 
Anton, 
als 
1509 
sein 
Bürgerrecht aufgab und nach Regensburg übersiedelte, 12.500 f. 
vernachsteuerte, sagt eine handschriftliche Aufzeichnung. Je 
weniger von dem jüngern Johann Neudörfer, wegen seiner ver- 
hältnissmässig kurzen Lebenszeit zu sagen ist, desto mehr Stoff 
müssten die beiden Söhne, Anthoni und Johann, bieten, wozu 
aber diese Blätter an sich nicht bestimmt sind. Will umgeht es 
sogar vorsichtig, sie Brüder zu nennen, und sagt von dem Afzte 
nur: er sei aus der Familie des andern (nämlich Anthonfs). 
Ein Irrthum ist daher immer noch möglich und eine Berichti- 
gung desselben denkbar. Wenn die Bemerkung des übrigens 
unzuverlässigen Genanntenbuches beim J. 1598 richtig sein 
sollte, Anthoni Neudorfer, dem Rechenmeister, wurde 1620 
die Stadt verboten, so wäre es eine interessante Aufgabe, sie 
mit dem, was Will über ihn sagt, in Zusammenhang zu bringen. 
Er lässt ihn Reisen machen, dann nach Nürnberg zurückgekehrt,
        

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