Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403924
JOHANN NEUDÖRFER UNI) SEINE NACHRICHTEN. 
ist. 
Wie 
aber 
mit 
Caspar 
Nützel , 
damals 
einem 
der 
CTSICD 
Männer 
der 
Stadt, 
SO 
stand 
Neudörfer, 
ein 
eben 
SO 
kenntniss- 
reicher 
als 
durch 
seinen 
bicdern , 
einfachen 
und 
bescheidenen 
Charakter sich empfehlender Mann, auch zu 
anderen seiner Stadt- 
genossen in 
Römer, dem 
Georg 
Hiero- 
freundschaftlichen Beziehungen. Nächst 
Eid-am Jacob Weber's, sei hier vor Anderen 
geborne 
1 2. Nov. 
nymus Paumgartxmer genannt, dessen Frau Sibylla, 
Tichtlin, auf die Nachricht von Neudörfcfs Ende am 
1563 sogleich zu den Seinigen geeilt War, um Trost und Bei- 
leid zu bringen (Anzeig. f. Kde. etc. 1855. März p. 57). Die 
Wittwe Katharina folgte ihm am 26. Dec. 1568. (Nor. Chr. 
Freydh. p. 98. num. 677.) 
Als Söhne Neudörfefs sind Stephan und Johann zu nennen. 
Von Stephan, muthmasslich aus der ersten Ehe entsprossen, 
führt Nopitsch (Gelehrt. Lex. VII p. 14) an, es gehe aus einem 
ungedruckten Brief an Christoph Gugel d. d. Spirae 24. Jun. 
1573 sein Verhältniss zu Johann Neudörfer, als seinem Vater, 
hervor, und eine handschriftliche Aufzeichnung sagt: Dr. Ste- 
phan Neudörfer gab 1581 sein Burgerrecht aufund vernachsteuerte 
44-50 
In 
ihm, 
dem ältesten Sohn, 
wiederholte sich 
der Namen 
des Anherrn. Johann, geb. 22. Fbr. 154.3, jedenfalls aus der zweiten 
Ehe, verfolgte die väterliche Laufbahn, als Schreib- und Rechen- 
meister, und starb 38 Jahre alt, am 28. Oct. 1581. (Beide An- 
gaben aus Doppelmayr; 1591 als Todesjahr, in Roths Genannt. 
beim J. 1570 ist demnach falsch.) Helena, eine Tochter des 
ältern Johann, habe Cornelius Görz geheiratet, über den weiter 
nichts vorliegt. Diese Kinder liessen dem Vater auf St. Johannis 
n. 677 das bei Nor. Chr. Freydh. aufbewahrte, dann von Dop- 
pelmayr und Will wiederholte, schon aber 1735 verschwundene 
Epitaph setzen. 
Mit des jüngern Johann Neudörfer's Sohnfdem Dr. med. Jo- 
hann Neudörfer, erlosch 1639 der Namen und das Geschlecht des 
Schreib- 
berühmten 
und Rechenmeisters. 
Er hatte zu Wittenberg
        

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