Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des Johann Neudörfer Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst aus dem Jahre 1547
Person:
Neudörfer, Johann Gulden, Andreas Lochner, Georg Wolfgang Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403538
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1403902
IOHANN NEU 
DÖRFER UND s: 
INE NACHRICHTEN. 
VII 
eines 
Kreuzes, 
L1 l] 
dessen 
Fuss 
die 
Buchstaben 
und 
ange- 
fügt 
sind. 
Als 
er 
zwei 
Jahre 
später, 
8.111 
20. Oct. 
1544 abermals 
mit 
Franz 
Rotmund 
gleicher 
Angelegenheit 
des 
Hauses 
805 
ZU 
Siegeln 
hatte, 
führte 
das 
heraldische, 
bei 
Doppel- 
mayr 
abgebildete 
u n d 
VOI] 
Will 
beschriebene 
Wappen, 
das 
also 
der 
Zwischenzeit 
erlangt 
hatte. 
In 
diesen 
Jahren 
hatte 
auch 
witcdex" 
gcheiraltet 
und 
ZWRI" 
Frau 
Katharina , 
Hanns 
Goldschmids, Wittwe, 
Sidclmanns, 
der 
495 
gewohnt hatte. 
Tafeln 
Topogr. 
Sidelmands 
I. Hanns 
erste Frau , 
die 
B. noch 
1516, als er aus seinem Haus die Eigenschaft und 20 f. rh. an 
die Jorg Schlauderspachischen Relikten verkaufte, genannt Wird, 
hatte Clara geheissen, die hier genannte Katharina, eine geborne 
Nuthanin 
VOl] 
Augsburg 
Will 
W21 I' 
jedenfalls 
die 
zweite 
Frau. 
Wenn 
daher 
Neudörfer 
den 
Jacob 
Hoifmaml 
(num. 
Wort 
mann 
Clara 
37) seinen Freund und Bruder nennt, so ist diess letztere 
durchaus nicht buchstäblich zu verstehen; Jacob Hoff- 
hatte Clara, Hannsen Sidelmanns und seiner ersten Frau 
Tochter, geheiratet; aus der Ehc mit Katharina hatte 
Hanns 
Sidelmann 
zwei 
(bei 
dem Hausverkauf, 
der 
in 
37 an- 
gezogen ist, nur im 
Kinder hinterlassen. 
Allgemeinen, aber nicht speciell 
Indem Neudörfer die Wittwe 
genannte) 
Katharina 
geheiratet 
hatte, 
W31" 
Hofhnann, 
er mit Jacob 
der mit Clara, 
der 
Stieftochter 
Katharinzfs, 
verehelicht 
W313 
ZWGI" 
ein 
nahe 
freundetes 
Verhältniss 
gCtTCtCD, 
doch 
nicht 
ein 
solches, 
das 
ZU 
dem 
Ausdruck 
'uder 
im 
wahren 
Sinn 
berechtigt 
hätte. 
Des heraldischen Wappens, schwarzes Schild mit zwei gelben 
über einander stehenden Sparren und zwei gelben Sternen in 
den oberen Ecken des Schildes, auf dem Helm zwei Bütfel- 
hörner, bediente er sich als Zeuge und Siegler noch bei einer 
Urkunde vom 16. Aug. 1558, und es ist nicht wahrscheinlich, 
dass er in seinen letzten fünf Lebensjahren noch um eine Ver- 
besserung oder Vermehrung des Wappens nachgesucht haben 
sollte. Die von Doppelrnayr tab. XIV. mit der Umschrift Johann
        

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