Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Von der hochedlen Malerei
Person:
Biondo, Michel Angelo Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1400544
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1401011
VON 
DER 
HOCHEDLEN 
MALEREI 
UND 
IHRER KUNSTWEISE 
UND VON DEM WEGE, 
AUF 
DEM 
SIE LEICHT AUSZUÜBEN 
MICHELANGELO 
BIONDO. 
EINE 
UND 
NÜTZLICHE 
UNTERYSIEISUNG. 
KURZE 
DIE 
VORREDE. 
Vveisen Sinnes haben die alten Väter und unsere Vor- 
fahren es veranstaltet, dass die Künste und die Studien von den 
nützlichen und ehrenvollen Wissenschaften ihren Enkeln und 
Nachkommen in Schriften hinterlassen würden, so dass sie auch 
durch eine zeitweilige Verdummung der Menschen nicht zu 
Grunde gehen können. Denn in wenigen Bänden geschrieben, 
können sie jeglichem Zeitalter von Nutzen sein, und über die 
Stufenleiter ihres. Alters zu höchster Vollendung und zur voll- 
kommensten Weisheit emporleiten. Daher kommt uns zu, ein- 
zugestehen, dass wir viel verpflichtet sind gegen unsere Voreltern, 
denn unberührt vom Neide, haben sie fruchtbringende Dinge 
nicht verschwiegen, vielmehr haben sie die Beschaffenheiten 
aller Künste, und, sage ich ferner, die Studien der schönen 
Wissenschaften in Commentarien aufgeschrieben, zum Zwecke, 
um sie dem Gedächtnisse zu überliefern. Wäre dasvon den 
Griechen und Römern nicht geschehen, deren Ruhm heute noch 
ein hoher ist  so zwar, dass in unseren Zeiten noch der 
römische Name von Africa gefürchtet wird  dann würdenjene 
Künste und Wissenschaften sich nicht so vorfinden, wie es der 
Fall ist, welche durch Orpheus den Thracier von Aegypten 
nach Griechenland gebracht wurden, oder jene, deren Urheber
        

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