Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Von der hochedlen Malerei
Person:
Biondo, Michel Angelo Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1400544
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1400976
BIONDO, 
VON DER MALEREI 
Flüssen, vom Himmel und endlich von der Erde gesehen habe, 
nichtsdestoweniger bin ich noch nicht völlig befriedigt. Denn 
indem ich nun in eine Stadt gebannt bin, die mitten im Meere 
liegt, 
wäre es 
mir 
gar 
lieb, 
dass 
einer 
euch 
VOÜ 
mir 
ein Gemälde 
der 
See 
fertigte. 
Wenn 
ich 
diese 
nach 
der 
Natur 
entworfen 
stets vor meinen Augen hätte, 
und vielleicht wohl, wenn so 
würde ich ITHEiHC Sehkraft wahren 
die schöne See zu meiner Zufrie- 
denheit 
leuchtend , 
klar 
und 
durchsichtig 
gemalt 
wäre , 
würde 
mir 
sogleich 
die 
Lust 
wachsen , 
UIT] 
euch 
höher 
ZU 
feiern , 
als 
ich 
bis 
ZUI" 
Stunde 
euch 
gefeiert 
habe. 
Deshalb, 
ihr 
weisen 
Maler, habe ich etwas über die Malerei nachgedacht, und glaubte 
sie euch besonders erklären zu sollen, gewissermassen die Kunst 
ihrem eigenen Meister. Wenn ihr mir die Gunst erweist, die ich 
von euch erbitte, werde ich daran erkennen, dass euch gegen- 
wärtige Schrift angenehm ist, sowie ich alsbald ein oder mehre 
Gemälde 
des 
schönen 
Meeres 
erblicken 
Werde. 
Der 
ich 
mitten 
im Meere weile, lebe ich von nichts Anderem als von dem, was 
das Meer hervorbringt, und nähre mein Auge mit keiner anderen 
als durch 
Speise, 
Klarheit 
die 
der 
und 
See; 
sie erhält 
mich 
nach 
Gott 
bei 
Leben 
der 
Welt. 
Weil 
euch 
solches 
nun 
bekannt 
ist, so thut mir die Liebe, 
angebe. Lebet wohl! 
ich 
darum 
euch 
Zll 
meiner 
Belohnung
        

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