Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281780
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VON DEN FARBEN UND KÜNSTEN DER RÖMER. 
festen Halt, so nimm es heraus. Bemale auf diese 
die Gefässe, von denen die im ersten Buche 
Anweisung Kunde bringt. (Cap. III.) 
Weise auch 
mitgetheilte 
J 
Von 
schwarger 
Bemalen 
Glaqfarbe {um 
gefässen. 
17011 
Thun- 
Schwarz wende auf diese Weise für Bemalungen an. 
Vermahle den Azur, der in der Erde gefunden wird, mit 
Gummi, zermalme durchsichtiges Glas auf dem Marmorstein, 
mische es hinzu und richte es durch erneutes Mahlen her. 
Diese Mischung erhält eine blaue Färbung, die dann des Feuers 
Gewalt in eine schwarze Glasfarbe verwandelt. 
XXI. 
Von 
einer 
überaus 
stark 
grünen 
Glaqfarbe. 
Eine überaus stark grüne Glasfarbe kannst du auch auf 
folgende Weise bereiten. Nimm feine Trümmerchen gebrannten 
Kupfers, die du dann jedoch sammt dem Rost desselben 
(Kupfers) anwendest. Dann verreibe es mit glänzendem Glase 
und stelle ferner das damit bemalte Gefäss in den Ofen. Sobald 
ihm die Flamme eine glänzende Farbe verliehen hat, nimm es 
heraus. Vor dem Erkalten bekömmt es kein schönes Aussehen, 
denn wenn das Glas in zu gewaltige Hitze geräth, so raubt 
ihm die Stärke des Feuers die rechte Erscheinung.
        

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