Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281748
BEGINNT 
DAS 
ZWEITE 
METRUM 
ABGEFASSTE) 
BUCH 
[UND 
ZUERST] 
ZWA R 
Von 
einer 
dem 
Aurzpigment 
ähnlichen 
Farbe. 
Willst du eine auripigment-ähnliche Farbe auf eine leichte 
Weise erhalten, so sei des folgenden im Geiste eingedenk. Die 
Galle eines grossen Fisches taugt sehr gut zu diesem Kunst- 
stück, sammle ihre Flüssigkeit auf dem Marmorstein, Wozu du 
ferner noch etwas alten Essig beimengst, auch gib noch weissc 
Kreide zu der flüssigen Galle; diese Mischung liefert eine 
glänzende Farbe. 
XVI . 
Von 
der 
Vergoldung 
des 
Kupfers 
mit 
Galle. 
Wenn du mit Galle vergoldetes Kupfer zu machen beab- 
sichtigst, so musst du es auf diese Weise anstellen. Ist es mit 
dem Messer geschabt, so mache es noch durch den Zahn des 
Bären glänzend; dann sprenge mittelst eines Rohres die Flüssig- 
keit der Galle darüber, so dass dieselbe allerorts gleich ange- 
bracht sei. Dann bringe eine zweite Schichte nach demselben 
Vorgange darauf und verbinde nochmals eine damit. Hiebei 
führe das Rohr fortwährend in gleicher Weise, dass keine 
ungleiche Vertheilung des Kupfers, kein Hügel und keine Erhö- 
hung gebildet wird.
        

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