Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281684
VON DEN FARBEN UND KÜNSTEN DER RÖMER. 
einzelnen Stellen angebohrt, scheiden einen Saft aus, dem der- 
jenige, welcher davon Gebrauch macht, durch Kochen ein 
scharlachrothes" Aussehen verleiht und ganz leicht nimmtyer die 
Farbe des Blutes an. Denselben liebt wie billig Maler und 
Schreiber. Hieraus wird auch die rosenfarbe Parcia-Färbung 
bereitet, welche Ziegen- und Schaffellen gegeben wird. 
Von 
Goldblättchen, wie sie auf 
bracht werden. 
EÄfenbein 
ange- 
Willst du Bildwerke von Elfenbein mit Goldblättern ver- 
zieren, so vernimm, nach welcher Massregel doch die Sache dir 
gelingt. Verschaffe dir den Fisch, der Hausen genannt wird, 
nimm seine llüssige in Wasser gekochte Blase und bestreiche 
damit die Stelle, wo du das Goldblättchen auflegen willst. S0 
kannst du es leicht am Elfenbein festmachen. 
TVie 
den 
Edelsteinen 
Glam; 
verliehen 
wird. 
Willst du den Edelsteinen glänzenden Schimmer geben, 
so suche dir nur ein Stück glatten Marmors, lege den Stein 
darauf und reibe mit etwas wenigem Wasser ihn mit leichter 
Handführung, um ihn nicht zu beschädigen. Je härter er ist, 
desto schöneren Glanz' wird er annehmen. 
        

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