Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281626
VON DEN FARBEN UND KÜNSTEN DER RÖMER. 
genannt; hierauf bemale er die Gefässe, welche der Töpfer 
trefllich geformt hat. Ist das gethan, so stelle er sie in den Hammen- 
den Ofen, sehe aber zu, dass es erprobter Thon sei, dass er der 
Gluth Widerstand leisten könne, den Gefässen aber die volle 
Pracht des Glanzes verleihe. 
Von 
der 
Sculptur 
in 
Glas. 
Ihr Künstler, die ihr das Glas trefflich schnitzen wollt, 
ich verkünde euch nun, wie meine eigene Erfahrungßst. Ich 
habe die fetten Würmer gesammelt, welche die Püugschaar aus 
der Erde wühlt, zugleich gebot mir das zu solchen Dingen 
erforderliche Verfahren Essig zu nehmen und das WHITDC Blut 
eines grossen Bockes, den ich auf geschickte Weise durch eine 
kurze Frist, unter ein festes Dach eingeschlossen, mit Epheu 
gefüttert hatte. Mit dem warmen Blute begoss ich die Würmer 
und den Essig und beschmierte damit die ganze Schale, dass 
sie hell glänzte und versuchte sodann das Glas mit einem harten 
Stein, welcher Pyrit genannt wird, zu schneiden. 
v. Von goldvergierten Schalen. 
Die Römer machten sich Schalen, auf sorgliche Weise mit 
ausgestattet, aus Glas, eine überaus kostbare Sache. Daran 
ich meine Mühe aus höchstem Eifer gewendet und des 
Gold 
habe
        

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