Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281465
XIV 
noch 
Norden ein Jahrh. später der Mönch Rudolfus Tortuarius 
im 
von Fleury aus 
er sagt, 
Vergil, vom Rath der 
Sterne 
jetzt in die Welt geschickt, Würde nicht nur Bewunderung und 
Lohn vermissen, sondern selbst Wachstafeln und Schreibgeräth. 
Auch 
bei 
diesem 
dieselben 
embryonischen 
Leoninen 
vatem 
Marconem, jucundo 
(Bibl. de Pecole des chartes IV, 
Noch 
haben 
wir 
den 
traditionellen 
Namen 
Heraclius, 
als 
unhistorisch 
ZU 
beweisen, 
welchen 
die 
bisherigen 
Erklärer 
auf 
die 
Angabe 
der 
Pariser 
Ueberschrift 
h in 
ohne 
Anstoss 
gelten 
liessen. 
Eben 
dieser 
Titel 
scheint 
mir 
aber 
unzuverlässig. 
Theophil 
IICHHT 
sich 
selbst 
im Eingange 
des 
ersten Buches 
bei 
Namen; 
kann 
kein 
Zweifel über 
die 
historische Wirklich- 
keit 
des Verfassers 
der Schedula 
artium 
diversarunu 
aufkommen. 
Er 
kündigt 
sich 
mit 
dem 
EIFSICH 
Worte 
als 
demüthigen 
Diener 
Gottes, 
des 
Namens 
Mönch 
nicht 
würdig, 
und 
wünscht 
allen, 
die 
seinen 
Lehren 
folgen 
wollen, 
den 
himmlischen Lohn. 
Anders 
verhält 
CS 
sich 
mit 
dem 
Gedichte, 
das 
ciem 
Heraclius 
zugeschrieben 
wird. 
In den Versen der 
zwei 
allein 
echten Bücher 
spricht der Autor zwar ebenfalls öfters von seiner Person, 
seinen Kunsterfahrungen, den Namen indess verschweigen diese 
Stellen und nur die Ueberschrift theilt ihn mit. Die Ueber- 
Schrift 
1' ührt 
aber 
nicht 
Demjenigen 
VOD 
her, 
der 
den Text ver 
fasst 
hat: 
augenscheinlich 
hat 
sie 
ein 
Abschreiber 
gemaCht, 
denn 
11111" 
ein 
zweiter 
konnte 
dem 
Schriftsteller 
das 
Prädicat: 
sapientissimi 
viri 
beilegen, 
welches 
bereits 
ganz 
SO 
erscheint, 
wie 
CS 
bis 
ins 
vorige 
Jahrh. 
Mode 
War , 
Uebersetzuxlgen 
des 
"berühmten Redners 
ciCel-OH 
oder 
Interpretationen des „erlauch- 
ICH 
Julius 
Caesars, 
herauszugeben. 
Nur 
ein 
anderer 
als 
der 
Verfasser 
selbst 
konnte 
die 
auf 
den 
Wirklichen 
Inhalt, 
den 
die 
Schrift bietet, ziemlich 
de coloribus et artibus 
ungenaue und unzutreffende Bezeichnung 
Romanorum wählen. 
Einem 
solchen 
Spätern 
hätte 
freilich 
die 
historisch- 
richtige 
Tradition, 
dass 
das 
Original 
ein 
Heraclius 
geschrieben
        

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