Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281379
erprobt haben, das ganze Ms. des genannten Le Begue mit Aus- 
nahme des Theophilus herausgegeben und übersetzt. Dem 
"Heraclius" ist pag. 166-257 gewidmet, wovon I5 Seiten auf 
die Einleitung kommen. Zur Herstellung des Textes, welche voll- 
kommen exact genannt zu werden verdient, sind alle im Eingange 
aufgezählten Versionen sorgfältig benützt, ausserdem aber noch 
diejenigen Capitel des lll. Buches verzeichnet, Welche dahin aus 
älteren verwandten Schriften gelangt sind. Noten sind nur äusserst 
spärlich gegeben, 
Werke mehrfache 
doch bietet die Introduction zum ganzen 
Erläuterungen. Für das grösste Verdienst der 
ich aber nebst der Herstellung des Textes, 
Irrthümer und Unverständlichkeiten ist, 
Schärfe die Unterschiede des I. und II. 
Herausgeberin erachte 
der bei Raspe voller 
dass sie mit kritischer 
Buches 
einerseits 
und 
des 
III. 
andererseits 
dargelegt 
hat. 
Das 
III. 
Buch 
ist 
durch 
einen 
(oder 
mehr 
als 
einen) 
andern 
Ver- 
fasser, zu anderer Zeit und an anderm Ort entstanden als die 
beiden vorangehenden, es stellt sich auch als Compilation aus 
sehr verschiedenen Vorlagen dar, während die ersten poetisch- 
handwerkliche Originalarbeit Eines Autors sind. Dies erhellt 
nicht 
bloss 
älLlS 
den Verschiedenheiten 
der Form, 
welche hier 
Prosa wird, und des Umfanges, sondern namentlich aus den 
Elementen, aus denen das III. Buch besteht. Einige Capitel sind 
der älteren Mappae clavicula (12 Jh.) entlehnt, andere nur um- 
schreibende Wiederholungen der versilicirten Recepte der ersten 
zwei 
Abtheilungen. 
Es 
begegnen 
Ausdrücke 
und 
Anspielungen 
auf 
Kunstweisen, 
Welche 
der 
Zeit 
dieser 
älteren 
Bücher 
nicht 
zukommen, 
wohl 
aber 
das 
und 
Jahrh. 
charakterisiren. 
Während in jenen, 
barbarische Kunstära 
wie gezeigt werden wird, Alles auf die 
des I0. Jahrh. in Italien hinweist, welche 
aber auch byzantinische Einwirkungen erfuhr, finden wir im 
dritten französischnormannische Bezeichnungen. S0 in VIL: quod 
nos Cerasin vocamus, Galienum vitrum (ibid.)verg1. Theoph. II., 
index; grossinum (VIII und XLIX) vergaut (LVI). Auf den
        

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