Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1282753
ÄUTERUNGEN. 
XLIX. 
Judaeunl. 
Siehe 
den 
citirten 
Aufsatz 
Teiriclfs 
Bliitter fur Kunstgewerbe, I, pag. 30.  Schon nach Hiob 
XXVIII, 17, Moses, I, 24, 10. Flav. II, 8 finden wir Glas bei 
den Juden, Merr. LXXXIII, n. 2, XCII, n.  Palea aeris hat 
Plin. XXXIV, 13, 36. 
L. Gleich den folgenden Cap. aus antiken Schriftstellern 
zum Theil wörtlich übergegangen. Dasi allein Interessante daran 
ist nur, dass, wie Springer u. A. in seinem Aufsatz über das 
Fortwirken der Antike im Mittelalter angedeutet hat, die 
Kenntniss des Plinius und Vitruv im 13. Jahrhunderte von 
Eintltiss war.  Paratoniurn nach Vitr. VII, 7 von dem Orte 
in Aegypten so genannt; nach Plin. XXXV, 6, 18, dem unser 
Autor hier zu Anfang wörtlich folgt, wurde es für harten 
Meerschaum mit Muschelschleim vermischt gehalten, die fetteste 
weisse Farbe, für Mauern wegen ihrer Zähigkeit am brauch- 
barsten. Gutes machte man in Cyrene und Creta, in Rom fal- 
sches; Plin. gibt auch den Kostenpreis an.  Melinum. Auch 
diese Stelle aus Plin. XXXV, 6, 19. Die beste, sagt er, kommt 
von Melos, die von Samos ist zu fett.  Thylesius de color. 
319. Sed haec pictores videant, quibus olim in usu tantum erat 
melinus color, candidus. Theodote scheint bei Plin. ein Weiss 
zu bedeuten (sonst Grünspan, vergl. Cenn. N. zu cap. 51), 
es kam von Smyrna und diente zum Bemalen der Schiffe.  
Sandaracha, Plin. XXXIV, 18, 56; XXXV, 6, 22 15, 50. Fulg. 
Naev. bei Festus, Schelifer p. 172.  Azur ist hier (gegen den 
Text bei Vitr.) natürlicher lapis lazuli, wie aus dem folg. Cap. 
sich ergibt. Vergl. Scheffer, pag. 168, Watin p. 32. 
LI. Glades. Diese Stelle. scheint eine Umbildung von Vitr. 
VII, 8 zu sein, wo es heisst: Foditur enim gleba, quae ainthrax 
dicitur antequam tractionibus ad minium pervcniat, vena uti 
ferreo magis subrufo colore, habens circa se rubrum pulverem; 
cum id foditur, ex plagis ferralnentoruni crebras emittit lacri- 
mas argenti vivi, quae a fossoribus statim colligtintur, d. h. 
also, aus Zinnobererz wird, wie heute noch, Quecksilber ge- 
presst; das dvä-paä ist Kohle, aber auch Zinnobererz. In Folge 
dessen scheint mir glades vel glaciens aus dem Vitruv'schen 
Gleba verdorben, um so wahrscheinlicher, als der Text seine 
Unsicherheit durch das vel selber bekennt. Der Zusammen-
        

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