Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281353
zeichnet. Da der mangelhafte Catalogus Manuscriptorum Angliae 
das des Theophilus übergangen hatte, so war um so Weniger 
bekannt, dass beigebunden im selben Volurn auch der "Heraclius" 
(und eine Schrift astrologischen Inhalts aus dem Arabischen) 
enthalten sei. Raspe ist somit der Entdecker des werthvollen 
Tractates, 
Gratsius de 
welches 
artibus 
in dem Ms. die Bezeichnung führt! 
Romanorum, nicht Heraclius wie im Par. 
Cod. 
Raspe 
behielt 
gleichwohl 
den 
letztem 
Namen 
bei, 
der 
um kein Haar sicherer und annehmbarer 
Cambr. Cod. Wir betonen diesen UlTlStällld 
ist 
für 
als jener des 
unsere Unter- 
suchung im Folgenden, 
Welche 
die Urheberschaft 
eines Heraclius 
bestreiten 
soll. 
Die 
Schrift 
zeigt 
dieselbe 
Hand 
des 
wie 
die 
Copie 
des 
Theophil. 
Raspe 
wurde 
aber 
selber 
durch 
Folgendes 
erst 
auf 
die 
Sache 
gebracht. 
Vor 
RKSPC: 
dem 
CFStCH 
Herausgeber, 
hatte 
nämlich 
schon 
unser gründlicher Lessing von den drei Büchern des "Heraclius", 
welche hier Wieder an den Tag gegeben werden, Kunde. Er 
kannte wohl nichts als den Titel, und zwar aus Catalogus Codi- 
cum Manuscriptorunl Bibl. Reg. Paris 1744, IV. Band, pag. 273 
(vergl. Raspe, pag. 43), macht aber die sehr richtige Bemer- 
kung: „Es könnte leicht kommen, dass er (der Forscher) unter 
andern das vierte Stück (den Heraclius) eben so wichtig und 
interessant fände, als ich den Theophil gefunden habe. Mir 
scheint wenigstens der Titel ich weiss nicht was zu versprechen: 
de artibus Romanorum. Und wenn auch dieser Heraclius nur 
SO 
alt 
wäre 
als 
Theophilus, 
auch 
dann 
könnten 
sehr viel Nach- 
richten darin stehen, nach welchen wir uns jetzt vergebens 
umsehen." (Vom Alter der Oelmalerei, 1774 n. k.) 
Daraus scheint beinahe hervorzugehen, dass sich Lessing 
etwas über antike Kunsttechnik erwartete, daran denkt er wohl 
bei seiner so besondern Prononcirung des: de artibus Romanorurn 
und darauf mit dem Satze: Und wenn auch dieser Heraclius 
nur 
SO 
alt 
wäre, 
als 
Theophilus 
CIC.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.