Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Heraclius, von den Farben und Künsten der Römer
Person:
Heraclius Ilg, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1281068
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1282621
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VON 
DEN 
ARBEN UND 
KÜNSTEN DER RÖMER. 
die Farbe gekannt zu haben: xoloßoiptvo; für goldgelb gebraucht 
Aristoteles und Pollux von Naukratis (18011. Chr.) xoläßupo; 
der gen. Nicander und der Arzt Aretaeus (110 n. Chr.) Der 
Farbstoff liegt in der Galle bereits natürlich vor, deren haupt- 
sächlichsten Bestandtheil er nebst dem Gallenharz und verschie- 
denen Salzen bildet. Vergl. The handmaid to the arts. 2 vol. 
London, I. Nourse 1764. I, p. 106. 
XVI. Wir haben zwei verwandte Recepte, Theoph. III, 
eine Umschreibung unserer Stelle, und Aud. 203: sie vasa 
cuprea linicio fellis deauraturam tnentitur, welches ebenfalls 
damit zusammenhängen kann. Calamus ist bei Heraclius d_er 
Rohrstiel des Pinsels, Theoph. setzt dafür pincellum, Aud. des- 
gleichen Galle. Cenn. p. 174 und 175. (Ochsengallej 
XVII. S. N. zu I, II, Theoph. III, 10. 
XVIII-XXI. S. N. zu I, III. Bei Theoph. III. 105-107 
umschrieben.  Eine schwarze Töpferglasur sollen die Alten 
mittelst (iagates (Bergpcch, IiIIUHICYISChC Kohle, Plin XXXVI, 19) 
erhalten haben. King, gemmes p. 98. 
III. 
BUCH. 
I und II rangiren noch unter die_ in den beiden ersten 
Büchern beschriebenen Thongefässe. Was betrelfs der Glasur 
jener gesagt ist, muss hier gleichfalls im Auge behalten wer- 
den. Wieder bleibt dahinzustellen, ob sie in Folge eines Blei- 
gehaltes im Glase Bleiglasuren zu nennen seien oder nicht, 
wieder begegnet die Anwendung von Gummi und Kupferasche, 
nur usti fulminis pxUlVlS ist neu. Merr. p. 204 üb. mit burnt 
thunderbolts und gibt die Note, dass der Eisenpyrit in einzelnen 
Gegenden von England diesen Namen habe, sowie aber auch 
der Belemnis darunter verstanden werde. Ihre Meinung geht 
dahin, dass hier aber an den ersteren zu denken sei. Dieser 
Pyrit ist ein Eisenkies, nämlich Schwcfelkies oder Strahlkies, 
den gleichen Namen mit dem Feuerstein hat er daher, weil bei 
den Alten die Bedeutung des Wortes nicht sehr feststehend ist 
und auf jede funkengebende Kieselmasse sowohl als auf Kiese
        

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