Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Moderne Maler
Person:
Ruskin, John Broicher, Charlotte
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1277533
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1278562
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Unterschied 
in 
der 
Farbe zwischen zwei teilweise 
leuchteten weißen und schwarzen Objekten nicht so 
groß ist, als der zwischen der beleuchteten und der 
beschatteten Fläche eines schwarzen (oder weißen) 
Objekts. 
WAHRHEIT DES TONS 
Unter Ton verstehe ich zunächst die genaue Beziehung 
der Objekte zueinander nach ihrer Substanz und dem 
Dunkel, in dem sie erscheinen, je nach ihrer größeren 
oder geringeren Entfernung voneinander. Ferner, nach 
der vollkommenen Beziehung all ihrer Schatten zu 
dem Hauptlicht des Bildes, es sei im Himmel oder 
im Wasser oder sonst wo. Ferner das genaue Ver- 
hältnis der Schattenfarbe zu der Lichtfarbe, so dass sie 
nur als verschiedene Grade desselben Lichts empfunden 
werden. Ebenso das genaue Verhältnis der beleuch- 
teten Teile selbst zu dem Grade, in welchem sie von 
der Farbe des Lichtes  kalt oder warm  beein- 
flusst werden. Das Bild als ganzes muss ein Klima 
ausatmen, unter einem Licht stehen und von einer 
Atmosphäre erfüllt sein. Dies beruht auf der be- 
sondern unerklärlichen Qualität jeder aufgetragenen 
Farbe, durch die das Auge ebenso die aktuelle Farbe 
der dargestellten Dinge wahrnimmt wie die höchste 
Höhe, zu der die Beleuchtung sie erhoben hat. Ein 
sehr helles Braun kann z. B. außerhalb des Sonnen- 
scheins dieselbe Farbenschattierung aufweisen wie ein 
totes 
oder 
kaltes 
Braun 
im 
Sonnenlicht. 
Es 
wird
        

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