Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Moderne Maler
Person:
Ruskin, John Broicher, Charlotte
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1277533
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1280468
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wirkt wäre; aber dessen kann man sicher sein: wo 
ein Schein von Falschheit waltet, war die Fantasie 
nicht im Spiel. Die endgültigen Zeugnisse für die 
Wirkung associativer Fantasie sind intensive Ein- 
fachheit, vollkommene Harmonie und absolute Wahr- 
heit. Ihre Harmonie kommt ebensowohl majestätisch 
wie demütig, abgebrochen wie zusammenhängend 
zum Ausdruck: immer aber bildet sie ein regelrech- 
tes vollkommenes Ganze. In allen Beziehungen legt 
sie Zeugnis ab von dem Gewicht, dem Wirken und 
der universellen Herrschaft einer hohen unerklär- 
lichen Potenz, eines Geistes, der zu wählen, auszu- 
schalten, und zu beseelen vermag. 
VON 
DER 
DURCI-IDRINGENDEN 
FANTASIE 
Wir untersuchen nun, wie die Fantasie mit ihren 
verschiedenen Anschauungen verfährt, und wollen 
nicht nur die Gesetze ihrer Auswahl erkennen, son- 
dern die Modi der Vorstellung, kraft deren sie diese 
Auswahl trifft. 
Wenn Miltons Satan „gewaltigen Wuchses sich zuerst 
aus dem Pfuhl emporreckt", wodurch seine zuvor 
als Leviathan suggerierte Erscheinung noch nicht auf- 
gehoben ist, wird die Wirkung der feurigen Meeres- 
wellen als die des auf- und niederwogenden Unge- 
heuers geschildert:
        

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