Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615920
Stadt Babylol 
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Das hellenische Alterthuni kannte die Wunderstadt bis zur Zeit 
Alexanders, in welcher sie jedoch schon in starkem Verfalle war, nur 
in Fabeln. Selbst Herodots ausführliche Beschreibung ist mit solchen 
durchwebt, und namentlich seine quadratische Ummauerung von 480 
Stadien (fast 20 Stunden) Länge, 200 Ellen x00  Höhe und 50 Ellen 
(25 M.) Breite, seine hundert Thore und die denselben entsprechenden sich 
rechtwinklig schneidenden geraden Strassen gehören HHCh dem BCStRnde 
der Ruinen in dieses Gebiet. Denn von den ersteren müsste doch, wie 
ussentempel 
von BOVSippa. 
Lflyard richtig behauptet, wenigstens der Schutt noch vorhanden sein, 
wie sich auch wirklich die Reste einer viel kleineren Ummauerung noch 
finden (vgl. Fig. 37), die Schachbrettform der Stadt aber fällt durch 
dle Lage der Palastrui11en, und damit auch die Hyperbel der hundert 
Thore. Ebenso ist die Notiz UIIIUÖgllCh richtig, dass der grossartige 
"lerrassentempel des Bel am Stromufer den Palastbauten gegenüber 
Slfh befunden habe, denn die letzteren haben sich in gewaltigen und 
Wüsten Backsteinruinen erhalten7 während am gegenüberliegenden Ufer 
l'on dem massiven Terrassenbau, der doch noch weniger, wie die Pa- 
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