Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615525
Architektur 
Grotte! 
zgräbet 
von den Pyramiden des alten Reichs durch steilerc Erhebungswinkel, 
Kantensäume, durch vorgelegte Pylonbauten und namentlich durch viel 
geringere Dimensionen. 
Waren auch, wie bereits erwähnt wurde, die Privatgräber von der 
Pyramidalform nicht ganz ausgeschlossen, was die Nekropole von Giseh 
durch zahlreiche kleinere Monumente in der Form stark abgestumpfter 
schemmelartiger Pyramiden bezeugt, so war sie doch kaum die gewöhn- 
 
 
1 
z 
r 
: 
I 
I 
t 
Durchschnitt der mittleren Pyramide von Abusir. 
lichere und im ganzen Nilthal angewandte Form. Weit allgemeiner ver- 
breitet scheinen für die Unterthanen die Grottengräber gewesen zu sein, 
wozu die steilen Felswände, welche beiderseits den Saum des Nillandes 
bilden, besonders anregen mussten. Diese sind denn auch durch zahl- 
lose Grotten der verschiedensten Dimensionen durchsetzt, von welchen 
die meisten nur aus einer kleinen rechteckigen Kammer mit engem Zu- 
gange, der sich gewöhnlich hoch über der Thalsohle befindet, bestehen 
und höchstens durch Malerei belebt waren. Manchmal findet sich 
architektonischer Schmuck in Blendenverzierungen, der stets einen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.