Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615497
Aegypten. 
mit einer kleinen Pyramide den Anfang machte und diese durch fort- 
gesetzte Ummantelungen vergrösserte, so lange diess die Regierungszeit 
eines Pharaonen gestattete, so ging man hier von dem Schemmel der 
stark abgekürzten Pyramide aus, wie ihn die Privatgräber von Memphis 
zeigen, und setzte bei jeder Ummantelung der vier Seiten einen weiteren 
in den gegebenen Linien des unteren Kernes sich verjüngenden Schemmel 
auf den vorausgehenden, und so fort, bis endlich die schrägen Linien des 
Keirnesioben mit kleiner Platformbildung sich so ziemlich näherten. Da- 
Die Pyramide von Meidun. 
bei behielten die allmälig angefügten Mäntel die Stufen- oder Terrassen- 
form bei, indem sie naturgemäss in der unteren Terrasse am zahl- 
reichsten sein, nach oben aber an Zahl allmälig abnehmen mussten, 
wenn man nicht mit dem ganzen Werke eine thurmartige Höhe an- 
streben wollte. Diess zeigt der (Fig. 3) beigefügte Durchschnitt der 
grossen Pyramide von Saqara, welche statt einer Höhe von 1g0' wenig- 
stens eine solche von 5oo' erreicht hätte, wenn man die Ummantelungen 
in gleicher Zahl bis oben fortgesetzt hätte, statt durch deren allmälige 
Verminderung eine ausgiebige terrassenartige Einziehung zu erwirken. 
Dass aber diese letztere nicht in gleichen und regelmässigen Abständen
        

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