Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1619936
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Rom. 
sich auf griechische Gemälde ebenso erstreckte, wie auf Statuen, erhellt 
aus der Bezeichnung gewisser Säle der städtischen Paläste als vPinako- 
thekenu. Wenn aber die Statuen in Ermangelung von Originalen durch 
Copien ersetzt wurden, so scheint man 
 im  m en ia e azu en sc ossen 
   i,  
i: -   1M zu haben. Denn da man die Statuen 
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 i? ä!  7 Ü, mehr decorativ zu verwenden flevte 
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 M, lg  G7 so war deren Originalität von minderem 
    13.     
 li' f? g; lt; Belang wie in einer geschlossenen 
    f: i" Sammlung von Cabinetstücken der Ma- 
aaßißgiääit, _ lerei bei welcher die Aechtheit um so 
   "-1 er. ' 
  2  n mehr von Bedeutung war, als eine ge- 
3,  ä _ (i,  nügende Imitation schon aus techni- 
i: äß 3    schen Grunden Weit weniger gelingen 
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S"  Jg   mochte. Zum Zweck der malerischen 
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g;    Decoration der ganzen Palaste aber ent- 
Q    u, g a,     
ä i ß F1,   schloss man sich zu einem etwas freieren 
ä V  F Ä Ä? Verfahren, als im Gebiete der Plastik 
g s. i gm M; selbst die Uebertragung von Bronzeori- 
 E1114 au.  g M: ä, ) 0-    
ä 7' "im m Q8; ' ginalen in Marmor war. Die Tafelma- 
2  i? I,   lerei nemlich kam in Abnahme, seit 
ä  g w?  man, was nach Helbig wohl schon in 
ä   der Diadochenperiode und vornehmlich 
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s: -  iigg 4:; DB in Alexandria ublich geworden war die 
ä     Tafelgemälde auf der Wand selbst leicht- 
"             
  i s Q hin lmltlfte und sie in Einklang mit der 
g,    - übrigen ornamentalen Wandbemalung 
tgjf;  brachte. Diess zeigen nicht blos die 
i e  i neueren Entdeckungen auf dem Palatin 
l   l   
  (ä, ä g; ä an Bauten des Tiberius, sondern auch 
  a all  die Fresken jener Souterrains der Ther- 
 i Ä n "J   men des Titus, die als Reste des nero- 
i Jagt). v  - nischen goldenen Hauses zu betrachten 
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 _:Qaäs sind (vgl. Fig. 24,18). Ornamente, GLUT. 
ga-       " landen und Architekturen gliedern dabei 
die Wände in mehre Felder, welche 
dann zum Theil mit Einzelfiguren (Fig. 24g) oder Gruppen, die un- 
mittelbar auf den iiitensivfarbigen ja sogar schwarzen Grund gesetzt 
sind, gewöhnlich tanzend oder schwebend (worin die campanische
        

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