Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1619741
Archi 
lektur. 
Wohnhaus. 
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werden konnten. Die dadurch erfolgende Auflösung der Continuität 
des Umgangs konnte aber an der Privatbasilika keine praktischen 
Nachtheile haben, da diese nicht wie die forense auch für Verkehr und 
Promenade geeignet sein musste. Desshalb wurde auch häuüg das 
Obergeschoss der Nebenräume ganz weggelassen, wie auch endlich 
wahrscheinlich zunächst an solchen Sälen jene tragkräftigere Verbin- 
dung der Säulen durch Bogen statt des horizontalen Gebälks Arkaden- 
bildung) in Aufnahme kam, die wir wenigstens in Diocletians Zeit (Spa- 
latro) fertig vorfinden (Fig. 237) und trotz des ästhetischen Gebrechens, 
das sie als gebogene Gebälkc an sich tragen, doch aus praktischen 
Gründen nicht verwerfen können.  
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Aus dem Palasze des Diocletiax- 
(Spnlatro). 
So finden wir, wie ich a. a. O. eingehender zu zeigen versuchte, 
den Raum vorgebildet, aus welchem nach Messmefs Beweisführung die 
christliche Kirche, deren Zusammenkünfte in der Kaiserzeit in den Häu- 
sern ihrer Mitglieder geheim abgehalten werden mussten, sich entfaltete, 
einen Raum, in welchem sonach die christliche Cultarchitektui- wurzelt. 
Entsprach ein solcher Privatsaal in den Zeiten der Verfolgung für den 
Gottesdienst und die Versammlung der Gemeinde, so kann es nicht 
Wunder nehmen, wenn auch nach staatlicher Anerkennung des 
Christenthums dessen Disposition, ja sogar der Name_beibeh;11ten 
wurde. 
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