Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1615462
Architektur. 
Pyramiden. 
dritten horizontalen entsendet; alle drei führen zu Grabkammern, unter 
denen indess die oberste die bedeutendste ist. Schon der plötzlich aus 
einer Höhe von 4-5' zu einer Gallerie von 28' Höhe anwachsende Auf- 
gang, dessen Bedeckung durch das allmälige Vortreten der Quadern ge_ 
bildet wird und dessen Boden Steinschienen zur Erleichterung des Sar- 
kophagtransportes zeigt, lässt diess ahnen, nicht minder der sorgfältige 
Verschluss durch vier granitene Fallthüren in dem darauf folgenden 
horizontalen Vorraum, welche allerdings bei Plünderung des Grabmals 
Durchschnitt der Cheopspyramide. 
durch die Araber bis auf wenige Reste verschwunden sind. Die mit 
polirtem Granit bekleidete, aber sonst schmucklose Kammer, 34' lang, 
17' breit und 19' hoch, ist durch g kolossale Granitbalken horizontal 
bedeckt, was auf den ersten Blick auffällig erscheint, indem an anderen 
Räumen selbst bei weit geringerer Spannweite die Bedeckung mit über- 
grosser Sorgfalt durch vorkragende und sich allmälig nähernde Stein- 
lagen (wie an der grossen Gallerie) oder durch giebelförmig gegen ein- 
ander gelehnte Steinbalken (wie im schräg abwärts führenden Corridor
        

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