Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1619242
Architektur. 
Der Tempelbau. 
XVohnhaus. 
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der ionischen Ordnung näherstehenden Schlankheit und erreicht bei 
einer Verjüngung von einem Viertel des unteren Durchmessers eine 
Höhe von sieben Durchmessern, was ebenso wie die ausserordentliche 
Weitstellung der Säulen  bis zu sieben Schaftdurchmessern im Ge- 
gensatz zu den selten zwei derselben erreichenden Intercolumnien der 
dorischen Säulenstellung  seinen Grund im leichten Holzgebalke hat, 
welches vermehrter und kräftigeren" Stützen nicht bedurfte. 
Das Gebälk bestand zunächst aus übereinandergelegten hölzernen 
Architravbalken, welche mit einander verklarnmert Waren und wenig- 
stens in doppelter Lage angenommen werden müssen. Ob diese schlich- 
ten Lagen Architrav und Fries vertreten, oder 0b auf dieselben ein 
dem dorischen Triglyphenfries verwandtes Gebälkglied folgte, können 
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Fig. 207. Etrurische 'l'empelfronte nach Vitruv. 
wir aus Vitruv, welchem die ganze Schilderung entnommen werden 
muss, da es des Holzgebälkes wegen selbstverständlich an allen etruri- 
schen Tempelruinen fehlt, nicht ersehen; doch scheint das erstere wahr- 
scheinlicher, weil Vitruv bemerkt, dass so viele Architravbalken über- 
einander geklammert wurden, als die Grösse des Bauwerkes zu fordern 
schien und weil in der römisch-tuskischen Ordnung trotz der helleni- 
schen Einwirkung das Triglyphenglied gleichfalls nicht immer ange- 
bracht wird. Dabei ist die Deckbalkenlage so angeordnet zu den- 
ken, dass ihr Autlager auf den unteren Architravbalken durch die 
oberen maskirt wurde, vielleicht durch Einzapfung in dieselben oder 
durch Verzahnung noch mehr solidirt. Das Gesimse trat  jedoch
        

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