Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1619211
330 
Etrurien. 
Gemälden bedeckt, welche vorwiegend Gelage, Tänze, Opferfeste und 
Spiele darstellen. Dazu ist aller erdenkliche Hausrath entweder in Wirk- 
lichkeit herumgestellt und an die Wände gehängt und gelehnt, wie sich 
diess z. B. im Campanagrab und im Regulini-Galassi-Grab besonders 
reichlich vorgefunden, während auch sonst namentlich massenhafte be- 
malte Thongeschirre aus den etrurischen Gräbern stammen, oder es ist 
derselbe gleichfalls im Stein oder im Stuckanwurf imitirt, wie diess in 
der brillantesten Weise ein Grab von Ccrvetri  205) zeigt, dessen 
Pfeiler und Wände mit solchen zum Theil täuschend in Stuckrelief dar- 
gestellten und buntbemalten Haus-, Arbeits- und Kriegsgeräthcn be- 
deckt sind. 
ß 
K]  g 
l 5'  w;   
_lül[iuzuuiwfß 
i; 1' v"  
säm; 
w 
Ä 
V1 1' N 
15W W 
äi 
H; 
f; h n 
ß 
wll  
ß m 
MM 
Y  i? 
 
nneres ci 
mcs Grabes von Cerverr 
Die beschriebenen Tumulusgräber waren jedoch, wenn sie auch die 
vorherrschende Grabmalform darbieten, nicht allenthalben im Gebrauch. 
Im Innern der Apennincn ncmlich, wo sich die BodenHäche für die An- 
lage von solchen raumfordernden Hügclgräbern der plateauförmigen Ne- 
kropolcn nicht vorfand, leiteten die klüftigen Berge und schroffen Fels- 
wände bei Llngefähr ähnlicher Innenbildung auf eine andere Behandlung 
wenigstens des Aeussern. Man beschränkte sich LmterBenutzung der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.