Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Alterthums
Person:
Reber, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1614812
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1619158
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Etrurien. 
Das letztere ist zunächst im Mauerbau der Fall, dessen Aehn- 
lichkeit mit dem des ältesten Griechenland den Culturzusammenhang, 
auf welchen z. B. die Anwendung der altgriechischen Schriftzeichen für 
die von Haus aus fremde etrurische Sprache allerdings hinweist, zwar 
möglich, aber an sich keineswegs zweifellos macht. Denn die kyklopi- 
sche Fügung findet sich bei jedem Culturvolke da, wo sich polygonal- 
brechendes Gestein hiezu darbietet, wie auch überall Quaderbau früh- 
zeitig auftritt, wo parallelbrechendes Steinmaterial auf diese bequemere 
Art hinleitet. Dass aber die Etrusker ausser diesen beiden Mauerarten 
auch den Backstein frühzeitig verwandten, beweist der Ziegelunterbau 
der im Uebrigen aus Quadern aufgeführten Mauern von Veji, welche 
wenigstens in die spätere Königszeit hinaufreichen. 
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erschöpfte, um seine Thore zu überdecken. Es fehlt nun an solchen 
Versuchen auch in Mittelitalien nicht, und besonders die kyklopischen 
Mauewinge erinnern auch in der Thorbildung an Mykene; allein mit 
Vervollkommnung des Quaderbaues und des regulären Steinschnittes 
ward frühzeitig das Rechte gefunden und die deckende Verbindung der 
Thorwände durch Gewölbe hergestellt. Dass dieser Schritt vor der
        

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